Video: Ein etwas anderer Blick auf den Vortrag von Yanis Varoufakis in Zagreb am 15.04.2013 (Subversive-Festival 2013)

Das hier zur Verfügung gestellte Video (Dauer etwa 7 Minuten) ist der Versuch, den Vortrag von Yanis Varoufakis auf dem Subversive-Festival am 15.04.2013 in einem ganzheitlicheren Zusammenhang darzustellen, als es bislang in den Medien geschehen ist… (Lieber Günther Jauch, liebe Bild, liebe andere Medien, die an dieser Stimmungsmache mitgewirkt haben, ich schäme mich für ihre Art der Berichterstattung…):

Der gesamte Vortrag ist hier zu finden:
https://wemgehoertdiewelt.wordpress.com/2015/02/15/original-video-yanis-varoufakis-the-global-minotaur-america-europe-and-the-future-of-the-global-economy/

Weitere Hintergrundinformationen folgen in den nächsten Tagen…

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Our time to act has come! (Blockupy 2015 Trailer)

Übermorgen ist es endlich soweit… 🙂

„Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier eröffnen. Für den 185 Meter hohen Zwillingsturm, der mit seinem Sicherheitszaun und Burggraben einer Festung gleicht, wurde die schwindelerregende Summe von 1,3 Milliarden Euro ausgegeben. Diese einschüchternde Architektur der Macht zeigt deutlich die Distanz zwischen den politischen und ökonomischen Eliten und den Menschen.

Die Mitarbeiter_innen und Abteilungen haben schon mit dem Umzug in das neue Gebäude begonnen. Aber die große Eröffnungsfeier – in Anwesenheit von mehreren europäischen Staatschefs und Finanzoligarchen – ist jetzt offiziell für den 18. März angekündigt worden.[mehr]

Den ganzen Aufruf lesen auf blockupy.org (auch in verschiedenen Fremdsprachen verfügbar).

Video: Yanis Varoufakis – All the good stuff that cannot be measured

The interview was made during the time Yanis Varoufakis was visiting Zagreb as participant of the 6th Subversive festival „Utopia of Democracy“ (4-18th May 2013).

interviewed by: Martin Beroš

You can find other recordings of talks by Varoufakis from the 2013 Zagreb visit here:

keynote „Confessions of an Erratic Marxist“: http://youtu.be/A3uNIgDmqwI
roundtable „Utopia of the EU“ with Susan George and Franco Beradi Bifo: http://youtu.be/ZAYK9cMiSbE
book promotion „The Global Minotaur: America, Europe and the Future of the Global Economy“: https://www.youtube.com/watch?v=MEUWx…

Music: Crno dete: Knife Dance (album: „Dževad“ (Jawad))
http://freemusicarchive.org/music/Crn…
(licensed under an Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 United States License – http://creativecommons.org/licenses/b… )

Mariama & Abdoulaye Kouyaté am 01.03.2015 im Bahnhof-Langendreer

heute abend im Bahnhof-Landendreer…

Auch schön:

Weitere Infos:
Veranstaltungsseite auf der Homepage vom Bahnhof-Langendreer
Mariama bei Facebook

Hier noch der offizielle Pressetext:

„Nach ihrem ersten Soloalbum „The Easy Way Out“ (Septemper 2012, cinq7/Wagram) sowie der No Way EP (Juli 2013, cinq7/Wagram) präsentiert sich Mariama mit Aufnahmen, die ihre Qualitäten als Singer-Songwriterin hervorheben und sich musikalisch der Essenz des Liederschreibens widmen – Stimme, Text und Gitarre.

Die Kölnerin deren Wurzeln in Deutschland, Sierra Leone, Guinea , Frankreich, Tschechien und Norwegen liegen und die heute ihren zweiten Wohnsitz in Paris hat , lädt uns mit ihrer neuen EP Moments Like These ein die reflektierenden und sensiblen Aspekte ihrer Kompositionen zu entdecken.

Begleitet von Abdoulaye Kouyaté, virtuoser Sohn des ehemaligen musikalischen Bandleaders von Miriam Makeba in Guinea, singt Mariama zu den Klängen akustischer, sowie elektrischer Gitarren und in dem Titelstück, Moments Like These, erklingen die Töne eines uralten westafrikanischen Instruments – der Kora.

Ausnahmslos unter Livebedingungen aufgenommen, klingen die Lieder unprätentios, gewollt unperfekt, bisweilen fragil und immer sehr direkt. „Es geht um Nähe und Authentizität. Eine aufs wesentliche reduzierte Version von einem Lied ist die beste Grundlage um zu beurteilen ob das Gefühl da ist, einen mitnimmt, ob der Text einen anspricht oder nicht. Alles was man hinterher hinzufügt kann dieses Gefühl noch unterstützen, das Gesagte zusätzlich unterstreichen, aber nie verbessern.“

Moments like These ist einerseits ein Nachdenken über Vergangenes, in der Hoffnung sich darin besser zu verstehen und gleichzeitig eine Einladung dazu das Hier und Jetzt wahrzunehmen. Die Menschen, die einen umgeben, sowie die Magie flüchtiger Begegnungen, in denen man ganze Ewigkeiten verweilen möchte – denn paradoxerweise können wir Ewigkeit nur in der Gegenwart erleben – vorausgesetz wir sind in ebendieser Gegenwart anwesend.

Die Moments Like These EP ist auch ein Startschuss : Der Entstehungsprozess der Lieder wird ab diesem Moment bis hin zum fertigen Album, das Ende 2015 erscheinen soll, dokumentiert und kann so direkt miterlebt werden.“

Charlie Chaplin: Rede an das Volk

Gerade läuft ein Video um die Welt, in dem die (Schluss-)Rede an das Volk aus dem Charlie Chaplin-Film “Der große Diktator” von 1940 (die deutsche Übersetzung ist von 1958) mit aktuellen Bildern unterlegt wurde. Hier der ganze großartige Text zum nachlesen:

“Es tut mir leid aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen, noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann. Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des andern teilhaben und nicht einander verabscheuen. Haß und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Patz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen.

Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein. Wir müssen es nur wieder zu leben lernen. Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.

Aeroplane und Radio haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch. Die erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen, und in Ketten zu legen. Allen denen die mich jetzt hören rufe ich zu : Ihr dürft nicht verzagen! Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten werden nicht immer da sein. Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.

Soldaten vertraut euch nicht Barbaren an, Unmenschen die euch verachten, und denen euer Leben nichts wert ist, ihr seid für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen. Ihr werdert gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt, und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verehrten Subjekte. Diese Maschinenmenschen, mit Maschinenköpfen, und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen! Erwahrt euch die Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht, nur wer nicht geliebt wird hasst, nur wer nicht geliebt wird. Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.

Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht : Gott wohnt in jedem Menschen. Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen. Vergesst nie, Gott liegt in euch allen, und ihr als Volk habt allein die Macht. Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen. Daher im Namen der Demokratie : Laßt und diese Macht nutzen! Laßt uns zusammen stehen! Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt! Die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher. Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben. Laßt uns diese Ketten sprengen! Laßt uns kämpfen für eine beseere Welt! Laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz! Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit. In der die Vernunft siegt, in der uns Fortschritt und Wissenschaft allen zum Segen reichen. Kameraden, im Namen der Demokratie : Dafür laßt uns streiten!“

One Billion Rising

Ein globaler Streik. Eine Einladung zum Tanz. Ein Akt weltweiter Solidarität, eine Demonstration der Gemeinsamkeit.

One Billion Rising (englisch für Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN- Statistik hin nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer Schweren Körperverletzung werden. Die Kampagne wurde im Rahmen der V-Day Bewegung gestartet. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt.

mehr [Wikipedia]

Mehr zum Hintergrund:

Nachfolgend noch ein paar Videos aus verschiedenen Städten und Länder (in progress):

San Francisco 2015

Bochum 2015
(in den nächsten Tagen; das „Rohmaterial“ gibt’s hier: https://wemgehoertdiewelt.wordpress.com/2015/02/05/one-billion-rising-revolution-am-14-02-2014-in-bochum-am-rathaus/)

Auch die grüne Landtagsfraktion in Bonn macht mit:

Wuppertal 2014:

Buxtehude 2014: