Krieger des Lichts

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Krieger des Lichts
von Martina Shana Haider

Ich bin ein Krieger des Lichts
Und ich steh ein für mein Sein
Für meine Werte
In einer Welt des Scheins,
des Umgekehrten,
wo die Gelehrten Lügen verbreiten
und die Neider Bestätigungen erhalten
von den Medien und der Gunst jener,
die am Leid anderer verdienen

Genug! Es ist genug
Wir ziehen heute in die friedvolle Revolution
Verkündend das, was wirklich zählt in dieser Welt
Die Krieger des Lichts

Genug ist Genug,
wir haben lange zu gesehen,
unsere Waffen der Liebe gespitzt,
welche sind: Worte und Taten,
die nicht lange mit ihrer Umsetzung warten,
sondern erfolgen: direkt
nicht versteckt

Diese Unmittelbarkeit
Verwirrt von Zeit zu Zeit
Denn manch einer kennt sich nicht mehr aus,
wenn ein anderer in seine Kraft geht,
für sich und seine Werte einsteht
und sich selbst lebt

dann geschieht etwas,
was große Lichtkraft in sich trägt
Die Entfaltung des eigenen Lichtschwerts,
das pure Liebe ist.

Viele Menschen haben Angst vor diesem Schwert,
denn es ist ein Schwert der Freiheit
und je mehr Freiheit man erhält
umso mehr Verantwortung für sich selbst,
die eigenen Taten, Wünsche, Ziele und Manifestationen
hat man.

Für sich und die Welt,
zu entscheiden wohin der eigene Weg geht.
Und das dies wiederum die Welt bewegt,
denn eigenen Weg zu gehen, den man bestimmt
und zu sehen, hey, ich bin nicht allein

es darf alles trotzdem und gerade deshalb da sein,
da ich im Frieden mit mir bin,
nehm ich die Welt gelassen hin,
denn es wird so sein wie es sein soll
und ich kann meinen Teil geben,
so ist das Leben.

Ich entscheide mich mein Bestes zu geben,
meinen Beitrag für eine friedvolle Welt zu geben
und ich entscheide mich vor allem fürs LEBEN.
Denn hier auf dieser Erde bin ich nicht allein,

das ist nur Schein,
wir sind alle miteinander verbunden,
und wenn wir dies von Herz zu Herz bekunden,
erweckt das die Lichtkraft in Allem.
(….)

Quelle: http://www.die-friedvolle-revolution.com/Revolution/Lyrics_Krieger_des_Lichts.html

EZB – das war erst der Anfang…

Unter dem Motto #talk #dance #act fand vom 20.  bis zum 23. November 2014 das Blockupy-Festival in Frankfurt am Main statt. Vier Tage lang trafen sich dortt Teilnehmer_innen aus ganz Europa in der Bankenmetropole, um strategische Debatten führen und sich inhaltlich austauschen.

Am 18. März 2015 will die Europäische Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main ihr neues Hauptquartier feierlich eröffnen. Es gibt nichts zu feiern an Sparpolitik und Verarmung! Tausende von wütenden Menschen und entschlossenen Aktivist_innen aus ganz Europa werden daher die Straßen rund um den Eurotower blockieren und dieses Event der Macht und des Kapitals unterbrechen. Wir werden ihre Party übernehmen und sie in einen Ausdruck des transnationalen Widerstands verwandeln!

Also… Auf nach Frankfurt… am 18.03.2015

Deutsche Kriegsschulden gegenüber Griechenland – Frontal21 (ZDF) vom 03.03.2015

Die aktuelle Diskussion um die griechischen Ansprüche gegenüber der Bundesrepublik Deutschland ist ein wenig verwirrend, weil hier verschiedene Diskussionen miteinander vermischt werden. Es geht insgesamt um drei verschiedene Forderungen, nämlich

  1. Reparationen für den griechischen Staat
  2. die Rückzahlung einer Zwangsanleihe sowie
  3. persönliche Forderungen von griechischen Opferangehörigen.

Etwas Aufklärung bringt der Bericht von Frontal21 vom 03.03.2015:

Macht euch euer eigenes Bild.

120 Erfurter verhindern vorübergehend Abschiebung von Flüchtlingen

Fast unbeachtet von den Mainstream Medien und damit der Öffentlichkeit haben am Montagabend 120 Aktivisten – zumindest vorübergehend – die Abschiebung einer Mutter aus Kambodscha und ihrer zwei Kindern nach Tschechien verhindert, weil sie über dieses Land nach Deutschland gekommen waren. Die Polizei hat daraufhin die Abschiebung bis auf weiteres ausgesetzt.

Komischerweise habe ich nur zwei Artikel hierzu gefunden: in der ‚Welt‘ und im ‚Focus‘. Bildmaterial gab es gar nicht, aber dieses Video. Gibt es in Erfurt etwa auch keine gute Lokalpresse? Wir haben in Bochum das gleiche Problem.

In Heidelberg gab es gestern eine ähnliche Aktion:
http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Fluechtlinge-in-Heidelberg-Demonstranten-verhindern-Abschiebungen-_arid,78659.html

Quellen:
http://www.welt.de/regionales/thueringen/article137791250/120-Menschen-protestieren-in-Erfurt-gegen-Fluechtlingsabschiebung.html

http://www.focus.de/regional/erfurt/fluechtlinge-120-menschen-protestieren-in-erfurt-gegen-fluechtlingsabschiebung_id_4499311.html

Hier fehlt die Info, dass es sich um eine Frau aus Kambodscha und ihre zwei Kinder handelte.

Botschaft für die neue Zeit

Fundstück des Tages (Danke an Vally Anitnelav für den Link-Tipp):

https://www.sein.de/botschaft-fuer-die-neue-zeit/

Ihr habt den Menschen gesagt, dass dies die elfte Stunde sei.
Nun müsst ihr zurückgehen und den Leuten erzählen, dass dies die Stunde ist.

Hier sind die Dinge, die berücksichtigt werden müssen:

Wo wohnst Du?
Was tust Du?
Was sind deine Beziehungen?
Bist Du in der richtigen Beziehung?
Wo ist dein Wasser?
Kenne unseren Garten.
Es ist Zeit, deine Wahrheit zu sprechen.
Bilde deine Gemeinschaft.
Seid gut zu einander.
Und suche nicht außerhalb von Dir.

Dies könnte eine gute Zeit sein!

Da ist ein Fluss, der jetzt sehr schnell fließt.
Er ist so groß und schnell, dass es einige gibt, die Angst haben werden.
Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuklammern.
Sie werden glauben, sie würden auseinandergerissen, und sie leiden sehr darunter.

Seid gewiss, dass dieser Fluss ein Ziel hat.

Die Ältesten sagen, wir müssen das Ufer loslassen, uns abstoßen in die Mitte des
Flusses, die Augen offen halten und den Kopf über dem Wasser.

Sieh, wer mit dir ist, und feiere es.

Zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte sollten wir nichts mehr persönlich nehmen, schon gar uns selbst! Für den Moment, in dem wir dies tun, wird unser spirituelles Wachstum und unsere Reise zum Stillstand kommen.

Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.
Versammelt euch!

Vertreibt das Wort “Kampf” aus eurer Haltung und eurem Wortschatz.

Alles, was wir jetzt tun werden, muss in einer heiligen Weise getan werden und in Freude.

Wir sind die, auf die wir so lange gewartet haben!

Diese Nachricht ist schon seit einigen Jahren in Umlauf und wurde oftmals fälschlicherweise den Hopi-Indianern zugeschrieben. Ganz gleich, wer sie tatsächlich verfasst hat: Die Botschaft ist aktueller denn je und lohnt, zu Beginn des neuen Jahres erinnert zu werden.

One Billion Rising

Ein globaler Streik. Eine Einladung zum Tanz. Ein Akt weltweiter Solidarität, eine Demonstration der Gemeinsamkeit.

One Billion Rising (englisch für Eine Milliarde erhebt sich) ist eine weltweite Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Sie wurde im September 2012 von der New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler initiiert. Die eine „Milliarde“ deutet auf eine UN- Statistik hin nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer Schweren Körperverletzung werden. Die Kampagne wurde im Rahmen der V-Day Bewegung gestartet. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit, um zur Beendung von Gewalt gegen Frauen mit tausenden von Events in bis zu 190 Ländern der Welt.

mehr [Wikipedia]

Mehr zum Hintergrund:

Nachfolgend noch ein paar Videos aus verschiedenen Städten und Länder (in progress):

San Francisco 2015

Bochum 2015
(in den nächsten Tagen; das „Rohmaterial“ gibt’s hier: https://wemgehoertdiewelt.wordpress.com/2015/02/05/one-billion-rising-revolution-am-14-02-2014-in-bochum-am-rathaus/)

Auch die grüne Landtagsfraktion in Bonn macht mit:

Wuppertal 2014:

Buxtehude 2014:

 

„Save-me“ – Bochum sagt Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen!

Und nicht vergessen… Am 09. März 2011 wurde im Rat der Stadt Bochum die folgende Resolution beschlossen:

SPD-Fraktion
Fraktion Die Grünen im Rat
FDP-Fraktion
Linksfraktion
UWG-Fraktion
Soziale Liste

Gemeinsame Resolution
zur Ratssitzung am 9. März 2011

„Save-me“ – Bochum sagt Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen!
Millionen schutzbedürftige Flüchtlinge weltweit befinden sich heute in einer ausweglosen Lage. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, die – selbst meist armen und strukturell überforderten – Ersatzzufluchtländer bei der Aufnahme von Flüchtlingen nicht allein zu lassen. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen UNHCR ist von den Vereinten Nationen beauftragt, dauerhafte Lösungen für Flüchtlinge zu finden. Eine solche Lösung ist unter anderem die dauerhafte Aufnahme von Flüchtlingen in einem aufnahmebereiten Staat („Resettlement“ oder „Neuansiedlung“). Eine ganze Reihe von Staaten betreiben seit Jahrzehnten Neuansiedlungsprogramme auf freiwilliger Basis, vor allem die USA (mit 41.300 Flüchtlingen im Jahr 2006). Auch europäische Staaten wie Schweden, Norwegen, Dänemark, Großbritannien und die Niederlande stellen jährliche Aufnahmekontingente für Flüchtlinge bereit.

Vor dem Hintergrund der Situation der Flüchtlinge auf der Welt hält UNHCR eine Ausweitung der verfügbaren Neuansiedlungskapazitäten für dringend erforderlich und versucht, auch Deutschland zu einem Resettlementprogramm zu bewegen und unterstützt die Aktion „Save-me“. Eine Ausweitung der Neuansiedlungspolitik wird auch von den europäischen Institutionen, namentlich dem Europäischen Rat und dem Europaparlament, ausdrücklich unterstützt. In der Öffentlichkeit wurden 30.000 Neuansiedlungsplätze für Flüchtlinge in Deutschland jährlich gefordert.

Bochum unterstützt die „save me“-Kampagne, die bereits in weiteren deutschen Städten Zustimmung gefunden hat. Damit setzt der Rat der Stadt Bochum ein Zeichen seiner Bereitschaft zur Flüchtlingsaufnahme im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, wie dies bereits seit vielen Jahren in Bochum praktiziert wird, und bringt damit seine Solidarität mit schutzbedürftigen Flüchtlingen, die sich in einer ausweglosen Situation befinden, zum Ausdruck. Bei der Eingliederung der Menschen soll auch wie bisher die gute Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Wohlfahrtspflege und anderer Initiativen fortgeführt werden.

Der Rat der Stadt Bochum fordert die Bundesregierung auf, ein kontinuierliches Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen (Resettlement) einzurichten, und erklärt seine Bereitschaft, im Rahmen eines Resettlementprogramms der Bundesregierung ein Kontingent von Flüchtlingen dauerhaft aufzunehmen und bestmöglich zu integrieren.

http://www.save-me-kampagne.de/files/dokumente/Staedtekampagnen/2011-03-09%20Resolution%20Bochum.pdf

Bochumer Koalition will Arbeitsgruppe ‚Flüchtlinge‘ einrichten

Grüne und SPD werden im Sozialausschuss am 7. November 2014 einen Antrag auf Einrichtung einer Arbeitsgruppe Flüchtlinge stellen und hoffen dabei auf breite politische Unterstützung.

Die Arbeitsgruppe soll sich mit allen Fragen befassen, die die Lebenssituation und die Betreuung von Flüchtlingen in der Stadt Bochum betreffen, und mit Fachleuten aus Organisationen, Verwaltung und Politik besetzt sein.

Ziel ist es, eine gute Betreuung von Flüchtlingen in Bochum sicherzustellen, Probleme frühzeitig zu erkennen und miteinander – auf kurzem Wege – zu beraten und zu lösen.

Astrid Platzmann-Scholten, grüne Vorsitzende des Sozialausschusses, merkt dazu an: „Wir haben im vergangenen halben Jahr intensive Gespräche mit den Organisationen und Gruppen geführt, die in unserer Stadt mit Flüchtlingen arbeiten. Hier ist die Idee, eine solche Arbeitsgruppe einzurichten, entstanden. Die jüngsten Ereignisse in anderen Städten haben uns noch einmal darin bestärkt, für einen bestmöglichen Austausch aller Beteiligten zu sorgen.“

„Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Hilfsbereitschaft der Bochumerinnen und Bochumer sehr groß ist, sowohl die nachbarschaftliche wie die ehrenamtliche in den verschiedenen Organisationen. Ein Runder Tisch kann diese Hilfen zusammenführen und aufeinander abstimmen“, ergänzt Gaby Schäfer, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

Zum Artikel auf der Homepage der Bochumer Grünen:
http://gruene-bochum.de/kreisverband/aktuelles/single/article/koalition_will_arbeitsgruppe_fluechtlinge_einrichten/

Wem gehört Deutschland? (2014)


In seinem jüngst veröffentlichten Buch „Wem gehört Deutschland“ geht der Journalist Jens Berger den Vermögensverhältnissen in der BRD auf den Grund — im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur-Moderatorin Ute Welty fordert Berger eine Umverteilung.

Das oberste Prozent der Bevölkerung besitzt 44,47 Prozent des Gesamtvermögens, das ist achtmal so viel, wie die untersten 50 Prozent zusammengenommen besitzen.“, sagt Berger und spricht von einer „statistischen Einmaligkeit„. Berger kritisiert, dass seit Ende der neunziger Jahre die Steuern vor allem für Vermögende massiv gesenkt worden seien, als Beispiel nennt er die Kapitalertragsteuer, die seit 1998 von damals 53 Prozent auf inzwischen 25 Prozent gesenkt worden sei. Dies sei eine staatliche Bezuschussung der Wohlhabenden.

Der politische Wille für eine Umverteilung sei derzeit aber nicht vorhanden, meint Berger. Das habe man auch bei der letzten Bundestagswahl gesehen, bei der die Grünen herbe Einbußen hinnehmen mussten. Das Gesetz zur Vermögenssteuer sei immer noch in Kraft, es werde nur nicht angewandt. Das zu ändern sei ein ganz einfacher Schritt. Doch inzwischen würden solche Vorschläge als radikal wahrgenommen. Das sei, mit Blick auch auf die jüngere Geschichte der BRD aber nicht immer so gewesen.

Ebenfalls interessant: ein Beitrag in der Sendung Panorama aus dem Jahr 2002

https://wemgehoertdiewelt.wordpress.com/2014/09/17/wem-gehort-eigentlich-deutschland/