Mein erster URBO-Beitrag…

Mein erster eigener Gehveruch mit Audacity, um einen Beitrag für das Unabhängige Radio Bochum (URBO) zu erstellen. Einige Knackser kann man sicherlich noch rausnehmen.

Entstehen soll aus den Eindrücken des Alsenstrassenfestes, eine etwa einstündige Radiosendung, die wir dann über unser Bürgerfunk Projekt URBO auf Radio Bochum noch in diesem Jahr ausstrahlen werden.

Trotzdem habe ich die Erstversion erstmal für die weitere Verwendung auf Soundcloud hochgeladen und werde nun schlafen gehen…

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Wem gehört Deutschland? (2014)


In seinem jüngst veröffentlichten Buch „Wem gehört Deutschland“ geht der Journalist Jens Berger den Vermögensverhältnissen in der BRD auf den Grund — im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur-Moderatorin Ute Welty fordert Berger eine Umverteilung.

Das oberste Prozent der Bevölkerung besitzt 44,47 Prozent des Gesamtvermögens, das ist achtmal so viel, wie die untersten 50 Prozent zusammengenommen besitzen.“, sagt Berger und spricht von einer „statistischen Einmaligkeit„. Berger kritisiert, dass seit Ende der neunziger Jahre die Steuern vor allem für Vermögende massiv gesenkt worden seien, als Beispiel nennt er die Kapitalertragsteuer, die seit 1998 von damals 53 Prozent auf inzwischen 25 Prozent gesenkt worden sei. Dies sei eine staatliche Bezuschussung der Wohlhabenden.

Der politische Wille für eine Umverteilung sei derzeit aber nicht vorhanden, meint Berger. Das habe man auch bei der letzten Bundestagswahl gesehen, bei der die Grünen herbe Einbußen hinnehmen mussten. Das Gesetz zur Vermögenssteuer sei immer noch in Kraft, es werde nur nicht angewandt. Das zu ändern sei ein ganz einfacher Schritt. Doch inzwischen würden solche Vorschläge als radikal wahrgenommen. Das sei, mit Blick auch auf die jüngere Geschichte der BRD aber nicht immer so gewesen.

Ebenfalls interessant: ein Beitrag in der Sendung Panorama aus dem Jahr 2002

https://wemgehoertdiewelt.wordpress.com/2014/09/17/wem-gehort-eigentlich-deutschland/

Der Alsengarten: Gemeinschaftsgarten Bochum hat endlich ein Zuhause

Der Alsengarten

Die Aktivist/innen vom Gemeinschaftsgarten Bochum haben ein neues Zuhause gefunden. Im Hinterhof der Alsenstraße 19a steht seit dem 03.07.2014 der Alsengarten. Hier trifft man sich s jeden Samstag ab 11.00 Uhr zum gemeinsamen Gärtnern.

Zur Webseite gehts hier: http://urbaneoasen.de/gaerten/gemeinschaftsgarten-bochum/

Die Facebook-Seite findet Ihr hier: https://www.facebook.com/GemeinschaftsgartenBochum

04. bis 08. Juni 2014: Guerilla Days in Bochum

Übermorgen beginnen die Guerilla Days im Rahmen des Zukunftsprojekt N.A.T.U.R Bochum

Reclaim the streets

Das komplette Programm in der Übersicht ist hier zu finden:

http://2013.festival-natur.de/guerilla-days-reclaim-the-streets/

P.S. Die 2013 in der URL verwirrt zunächst etwas; das Programm ist aber auf jeden Fall 04. bis 08. Juni 2014

 

Plakat: Guerilla Days in Bochum vom 06.06. bis zum 08.06.2014

Plakat: Guerilla Days in Bochum vom 06.06. bis zum 08.06.2014

Reclaim the streets

Video – Wem gehört die Welt…?

Wem gehört die Welt?
Wachstum durch Teilen
Reines Wasser, klare Luft und fruchtbarer Boden – wem gehören diese Ressourcen der Natur? Allen? Keinem? Tatsache ist, dass sie immer knapper werden. Wie kann man in Zukunft am besten damit umgehen?
Gemeingüter sind allgegenwärtig. Sie resultieren aus den Gaben der Natur und der Kreativität vorangegangener Generationen. Eigentlich sind sie in Fülle vorhanden. Doch natürliche Ressourcen können übernutzt werden. Was nicht an den Ressourcen selbst liegt, sondern an der Art, wie wir damit umgehen. Sind Gemeingüter eine Antwort auf die Ressourcenkonflikte der Zukunft?

Gemeinsam sind wir stark
Schon immer haben Menschen gemeinsam knappe Naturressourcen bewirtschaftet, wie Flüsse, Wälder oder Fischgründe, und sie damit über Generationen erhalten. Auf den Almen in der Schweiz funktioniert das seit Jahrhunderten. Und es ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Die Amerikanerin Elinor Ostrom hat aufgezeigt wie gut Menschen jenseits von Staat und Markt zusammenarbeiten und dafür den Wirtschafts-Nobelpreis erhalten.

Nutzen statt Besitzen
Weltweit gibt es einen neuen Trend – Menschen tauschen und teilen wieder: Wohnungen, Autos oder Kleider. Gemeinsam beackern sie Brachflächen in der Stadt oder engagieren sich dafür, Wasser und Strom wieder in Bürgerhand zu bringen. Forscher streiten für die Zugänglichkeit des Wissens im Netz und Künstler stellen ihre Werke als „Creative Commons“ der Allgemeinheit zur Verfügung.

Eine gemeinschaftliche Konsumkultur kann dazu beitragen, den Ressourcenverbrauch eines jeden Einzelnen zu senken und gleichzeitig die Lebensqualität zu halten oder sogar zu erhöhen.

Quelle: http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/175010/index.html