Next Economy Award 2016: Deutschlands nachhaltigste Gründer gesucht!

Next Economy Award 2016: Deutschlands nachhaltigste Gründer gesucht!

Der Wettbewerb um den Next Economy Award 2016, Deutschlands Spitzenauszeichnung für nachhaltige Gründer, beginnt: Der NEA prämiert Startups und junge Organisationen, die mit innovativen Geschäftsmodellen für soziale und ökologische Verbesserungen sorgen und damit die „nächste“, die nachhaltigere Wirtschaft mitgestalten wollen. Der Preis wird am 24. November 2016 in Düsseldorf vergeben.

2016 wird der Next Economy Award zum zweiten Mal durch die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung und dem DIHK vergeben. Die Auszeichnung wird am 24. November 2016 in verschiedenen Themenfeldern verliehen. Zusätzlich werden die Bewerber mit dem besten sozialunternehmerischem Profil berücksichtigt. Bis zum 30. Juni 2016 können sich Unternehmen und Organisationen bewerben, die in den letzten fünf Jahren in Deutschland gegründet wurden. Die Teilnahme erfolgt online und ist kostenfrei.

„Der NEA ist seit dem vergangenen Jahr zu einem festen Bestandteil des Deutschen Nachhaltigkeitspreises geworden. Er will Impulse für nachhaltigkeitsorientierte Gründungen geben und Vorbilder prägen.“ sagt Stefan Schulze-Hausmann, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis. „Bewerber mit sozialunternehmerischem Profil möchten wir ab diesem Jahr besonders ansprechen und haben deswegen die Social Entrepreneurship-Experten von Ashoka an Bord geholt.“

Am 24. November entscheidet die Jury, bestehend aus Nachhaltigkeitsexperten, erfolgreichen Gründern und Startup-Vertretern, Vertretern der Bundesregierung und von Venture Capital-Firmen sowie innovativen Köpfen aus Medien und Zivilgesellschaft, nach einem Live-Pitch der Nominierten in Düsseldorf über die Sieger. Zu gewinnen gibt es ein attraktives Paket aus Kommunikations- und Sachleistungen im Wert von je  25.000,– Euro. Die Preisverleihung findet am selben Abend im Rahmen des 9. Deutschen Nachhaltigkeitstages statt. Alle Wettbewerbsteilnehmer erhalten kostenfreien Zugang zur Verleihung des NEA und dem zweitägigen Kongress am 24. und 25. November 2016 in Düsseldorf. Dort treffen Startup-Vertreter auf etablierte Unternehmer, Kapitalgeber, Medienvertreter und Gäste aus Politik, Forschung sowie Zivilgesellschaft.

Mehr Informationen unter www.nexteconomyaward.de

HuStadtteilFest auf dem Brunnenplatz am 26.09.2015

Hier fasse ich meine Bilder und Videos vom HuStadtteilFest 2015 zusammen (Hochladen dauert leider ein bißchen)

Es fing mit ein paar Reden an, unter anderem von Gaby Schäfer…

Es gab viel Musik und Tanz…

Solidarität mit Griechenland gab es auch… Gefällt mir…

Zoro Said Yusif spielte auch wieder 🙂 Ein Meister seines Instruments…

Das Gegenstrom-Projekt war natürlich auch vertreten… Jirka und Frekay Bee sorgten zum Abschluß für Tiefgang…

Nachhaltige Entwicklung: Die weltweite Kampagne Global Goals beginnt

Am 25.09.2015 werden die Vereinten Nationen in New York die Global Goals beschließen. Das kann man durchaus als historisches Ereignis betrachten. Mehr zum Thema im folgenden Artikel:

http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11812:nachhaltige-entwicklung-weltweite-kampagne-global-goals-beginnt&catid=50&Itemid=84

Antwort auf mein Schreiben vom 28.08.2015 an das Rechtsamt bezüglich der Bochum Agenda 21

Am vergangenen Freitag hatte ich mich mit einigen Fragen an das Rechtsamt der Stadt Bochum gewandt, weil ich gehört hatte, dass die lokale Agenda 21 vor Ort nicht mehr umgesetzt wird.

Hier nochmal meine Fragen im Überblick (zum vollständigem Schreiben):

1) Trifft es zu, dass am 25.09.2014 entgegen den Angaben auf der Homepage der Stadt Bochum überhaupt gar kein Agenda 21 Beirat gebildet wurde?

2) Ist meine Annahme zutreffend, dass es auch gar kein Agenda 21 Büro mehr gibt?

3) Ist meine Schlussfolgerung richtig, dass der Agenda 21 Prozess in Bochum faktisch gar nicht mehr existiert?

4) Ist es nicht so, dass die Oberbürgermeisterin an die Ratsbeschlüsse gebunden ist und damit auch der Agenda 21 Prozess in Bochum auf der Grundlage der entsprechenden Beschlüsse weiterzuentwickeln ist?

Zu meiner postiven Überraschung habe ich heute von der Leitung des Büros für Angelegenheiten des Rates und der Oberbürgermeisterin promt Antworten auf meine Fragen erhalten:

Sehr geehrter Herr Galatas,

gerne antworte ich Ihnen auf Ihre Fragen.

zu 1. Der Rat der Stadt Bochum hat beschlossen, auch in der laufenden Wahlperiode einen Agendabeirat einzurichten. Allerdings hat der Rat bislang dazu keine Mitglieder gewählt, so dass dieser Beirat derzeit faktisch ruht.

zu 2. Da es derzeit keinen aktiven Agenda-Beirat gibt, ist auch die bisherige Geschäftsstelle im Augenblick nicht mehr besetzt. Für Fragen zu diesem Thema steht allerdings nach wie vor der Kollege XXX (Tel. 0234-910 XXX) zur Verfügung. Er ist zudem im Bereich Klimamanagement tätig.

zu 3. Der Agendaprozess wurde in Bochum inzwischen in konkrete Projekte der Fachverwaltungen umgesetzt (z.B. Klimaschutz s.o.). Insofern werden die in der Vergangenheit mehr theoretisch entwickelten Ideen im Rahmen des Agendaprozesses nun in praktischen Projekten umgesetzt.

zu 4. Diese Frage ist durch die Vorherigen mitbeantwortet.
Sollte sich der Rat entschließen, den z.Zt,. ruhenden Beirat zu aktivieren, wird sofort auch wieder die Geschäftsstelle besetzt und die Ergebnisse des  Beirats umgesetzt.

Ich hoffe, Ihnen hiermit behilflich gewesen zu sein.

Mit freundlichen Grüßen

Lobend muss man hier auf jeden Fall die schnelle Reaktion der Verwaltung erwähnen. Dennoch bin jetzt erst recht ein bißchen irritiert und fasse nochmal zusammen:

Am 25.09.2014 hat der Rat der Stadt Bochum den Beschluss gefasst, einen Agendabeirat einzurichten?! Das ist jetzt fast ein Jahr her und es sind immer noch keine Mitglieder gewählt worden?! Dementsprechend hat das Agenda Büro im Moment nichts zu tun, so dass die Geschäftsstelle unbesetzt ist!?

Sieht für mich im Moment so aus, als wenn es da irgendwo ein bißchen hakt… Da muss man wohl was machen… Oder…?!

Anfrage an das Rechtsamt der Stadt vom 28.08.2015 wegen der ‚Bochum-Agenda21‘

Die folgende Anfrage habe ich heute an das Rechtsamt der Stadt Bochum geschickt. Mal schauen, was ich für eine Antwort bekomme. 🙂

Sehr geehrte Frau XXX,

ich wende mich an Sie in Ihrer Funktion als Amtsleiterin des Rechtsamtes und gleichsam zuständige Ansprechpartnerin für Kommunalrecht, weil ich einige Fragen zum Bochum-Agenda 21 Prozess habe.

Nachdem mit Beschluss des Rates vom 18.06.1998 der Prozess der Bochum-Agenda 21 auf den Weg gebracht wurde, bildet das vom Rat am 28. Juni 2001 einstimmig beschlossene Leitbild die Basis des nachhaltigen Handelns vor Ort.

http://www.aku-bochum.de/2006/agenda-leitlinien/

Am 28. Mai 2002 hatte der Rat schließlich zudem auch noch die Fortsetzung und Weiterentwicklung des Agenda-Prozesses, den sogenannten 2. Handlungsrahmen der Bochum-Agenda 21, beschlossen.
https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W2775B25201BOLDDE
Hiernach ist der Agenda-Prozess in Bochum seither vierstufig gegliedert:
1. Arbeitskreise
2. Programmgruppe
3. Beirat Bochum-Agenda 21
4. Oberbürgermeister / Bezirksvertretungen / Rat der Stadt Bochum


http://www.mieterverein-bochum.de/index.php?id=581

https://session.bochum.de/bi/to0050.php?__ktonr=16426

Nachdem ich gestern versucht hatte, das Agenda 21 Büro telefonisch zu erreichen und immer wieder zur Zentrale durchgeleitet wurde, teilte man mir dort mit, dass Herr XXX, der ja auf der Homepage als Ansprechpartner genannt ist, überhaupt nicht mehr dort tätig ist. Daraufhin drängte sich mir die Frage auf, ob und inwieweit der Agenda 21 Prozess in Bochum überhaupt noch existent ist.

Nach einigen Recherchen bin ich schließlich auf diese Seite der Stadt Bochum gestoßen (https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/N26XQRF2716HGILDE), auf der es unter anderem heißt, dass der Rat der Stadt Bochum in seiner Sitzung am 25. September 2014 für diese Legislaturperiode auch einen Agenda 21 Beirat gebildet haben soll.

Nachdem ich daraufhin den entsprechenden Link zum Beirat der Bochum-Agenda 21 im Ratsinformationssystem der Stadt Bochum aufrief, musste ich jedoch feststellen, dass es offensichtlich gar keinen Agenda 21 Beirat und dementsprechend auch keine Sitzungstermine gibt.

https://session.bochum.de/bi/kp0040.php?__kgrnr=724185&

Nun meine Fragen an Sie:

1) Trifft es zu, dass am 25.09.2015 entgegen den Angaben auf der Homepage der Stadt Bochum überhaupt gar kein Agenda 21 Beirat gebildet wurde?

2) Ist meine Annahme zutreffend, dass es auch gar kein Agenda 21 Büro mehr gibt?

3) Ist meine Schlussfolgerung richtig, dass der Agenda 21 Prozess in Bochum faktisch gar nicht mehr existiert?

und schließlich

4) Ist es nicht so, dass die Oberbürgermeisterin an die Ratsbeschlüsse gebunden ist und damit auch der Agenda 21 Prozess in Bochum auf der Grundlage der entsprechenden Beschlüsse weiterzuentwickeln ist?

Für eine kurzfristige Beantwortung meiner Fragen und damit auch für Ihre rechtliche Einschätzung danke ich Ihnen im Voraus und wünsche Ihnen ein angenehmes Wochenende.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Galatas

Quizfrage zur Willkommenskultur in Bochum…

Hier eine Quizfrage…

Woher stammt der nachfolgende Text über die Willkommenskultur in Bochum…?

„Menschen, die neu in der Stadt sind und sich deshalb möglicherweise fremd fühlen, willkommen zu heißen, ist zunächst keine Dimension der Stadtentwicklung oder der Wirtschaftsförderung, sondern selbstverständlicher Ausdruck eines humanen, den Menschen und ihren Bedürfnissen zugewandten Miteinanders. Die Frage der Willkommenskultur gegenüber Menschen anderer Nationalität und ethnischer Herkunft spielt eine besondere Rolle. Bochum hat, wie alle Ruhrgebietsstädte, den Vorteil, ein „geübter“ Migrationsstandort zu sein. Stadt und Region nehmen seit Generationen Menschen unterschiedlicher Herkunft auf, was dazu führt, dass die Bevölkerung als vergleichsweise offen und tolerant gilt, auch wenn der manchmal derb wirkende „Ruhrgebietscharme“ zumindest anfangs möglicherweise zu einem anderen Eindruck führt. Trotzdem kann Bochum wie das Ruhrgebiet generell sicher nicht als internationaler Standort bezeichnet werden. Dazu fehlt es, auch aus der Geschichte und Tradition heraus, in mancher Hinsicht an interkultureller Erfahrung, die sich nicht selten auch in mangelnden Fremdsprachenkenntnissen äußert.
Standorte werden aufgrund der fortschreitenden Globalisierung, ob sie nun wollen oder nicht, internationaler, und ihre Wettbewerbsfähigkeit, um spätestens hier die ökonomische Dimension das Themas zu erreichen, entscheidet sich auch an der Frage, wie es ihnen gelingt, den Anforderungen an eine fortschreitende Internationalität zu genügen und eine adäquate Willkommenskultur, insbesondere auf der Service-Ebene, zu entwickeln. Gerade in Zelten kontrovers geführter Debatte um Zuwanderung kann sich Bochum positionieren und von anderen Standorten abheben, indem eine klare Willkommensbotschaft an Menschen aus dem In- und Ausland, nicht nur, aber auch an Studierende und Wissenschafterinnen und Wissenschaftler, gesendet wird, unterlegt mit attraktiven Dienstleistungen und Informationsangeboten der Stadt Bochum und der Hochschulen der UniverCity Bochum.“
Und die zweite Quizfrage ist: Wird das auch so gelebt…?

Botschaft für die neue Zeit

Fundstück des Tages (Danke an Vally Anitnelav für den Link-Tipp):

https://www.sein.de/botschaft-fuer-die-neue-zeit/

Ihr habt den Menschen gesagt, dass dies die elfte Stunde sei.
Nun müsst ihr zurückgehen und den Leuten erzählen, dass dies die Stunde ist.

Hier sind die Dinge, die berücksichtigt werden müssen:

Wo wohnst Du?
Was tust Du?
Was sind deine Beziehungen?
Bist Du in der richtigen Beziehung?
Wo ist dein Wasser?
Kenne unseren Garten.
Es ist Zeit, deine Wahrheit zu sprechen.
Bilde deine Gemeinschaft.
Seid gut zu einander.
Und suche nicht außerhalb von Dir.

Dies könnte eine gute Zeit sein!

Da ist ein Fluss, der jetzt sehr schnell fließt.
Er ist so groß und schnell, dass es einige gibt, die Angst haben werden.
Sie werden versuchen, sich am Ufer festzuklammern.
Sie werden glauben, sie würden auseinandergerissen, und sie leiden sehr darunter.

Seid gewiss, dass dieser Fluss ein Ziel hat.

Die Ältesten sagen, wir müssen das Ufer loslassen, uns abstoßen in die Mitte des
Flusses, die Augen offen halten und den Kopf über dem Wasser.

Sieh, wer mit dir ist, und feiere es.

Zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte sollten wir nichts mehr persönlich nehmen, schon gar uns selbst! Für den Moment, in dem wir dies tun, wird unser spirituelles Wachstum und unsere Reise zum Stillstand kommen.

Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.
Versammelt euch!

Vertreibt das Wort “Kampf” aus eurer Haltung und eurem Wortschatz.

Alles, was wir jetzt tun werden, muss in einer heiligen Weise getan werden und in Freude.

Wir sind die, auf die wir so lange gewartet haben!

Diese Nachricht ist schon seit einigen Jahren in Umlauf und wurde oftmals fälschlicherweise den Hopi-Indianern zugeschrieben. Ganz gleich, wer sie tatsächlich verfasst hat: Die Botschaft ist aktueller denn je und lohnt, zu Beginn des neuen Jahres erinnert zu werden.

Blockupy-Festival: 20. bis 23. November in Frankfurt

Unter dem Motto #talk #dance #act startet am kommenden Donnerstag, den 20.11.2014 das Blockupy-Festival in Frankfurt am Main. Vier Tage lang werden sich Teilnehmer_innen aus ganz Europa in der Bankenmetropole treffen, strategische Debatten führen und inhaltlich austauschen.

In verschiedenen Arbeitsgruppen wird auch über die Mobilisierung für die Proteste bei der EZB-Eröffnungsfeier Anfang 2015 beraten. Der Widerstand gegen die Verarmungspolitik in Europa bleibt weiterhin aktuell. Malte Fiedler, Mitglied des Blockupy-Bündnisses, sagt: „Als breites Bündnis wird Blockupy sich auch nach den Protesten gegen die Eröffnungsfeier der EZB nicht zurücklehnen. Wir werden uns zunehmend international vernetzen und damit unsere Kritik an der herrschenden Politik auf die Strasse tragen.“

Am Donnerstag, den 20. November beginnt das Festival mit einer Podiumsdiskussion im DGB-Haus Frankfurt. Unter dem Titel „Die Macht und ihre Plätze – Streifzüge durch ein linkes Europa“ wird Costas Douzinas von der University of London mit Andrea Ypsilanti (Institut Solidarische Moderne) und Sandro Mezzadra (Euronomade) darüber diskutieren, wie eine transnationale politische Strategie zwischen Bewegung, Parlament und Regierung aussehen kann.

Am Freitag, den 21. November diskutieren Ulrike Herrmann, Autorin des Buches „Der Sieg des Kapitals“, und Jannis Milios, Professor für Politische Ökonomie an der Technischen Universität Athen und Verantwortlicher für Wirtschaftspolitik bei SYRIZA über die Gründe für die außergewöhnliche Dauer und Wege aus der Krise. Beide Veranstaltungen werden simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

Außerdem stehen zahlreiche Workshops, Stadtführungen, Ausstellungen, Konzerte, Lesungen und anderes mehr auf dem Festival-Programm. Am Samstagnachmittag werden wir die Europäische Zentralbank besuchen und ihr symbolisch mit vielen Umzugkartons beim Aussortieren für ihren Umzug in das neue Gebäude behilflich sein: Denn die Pivatisierung öffentlicher Güter ist ebenso das falsche Mittel gegen die Krise wie Verarmung und Spaltung der Bevölkerung nach Herkunft oder Geschlecht – diesen Müll bringen wir zurück!

Detailierte Infos über Orte und Termine sind der Blockupy-Webseite und einem Programm-Reader zu entnehmen.

Das Blockupy-Bündnis ist Teil eines europaweiten Netzwerks und wird koordiniert von vielfältigen sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Parteien und Flüchtlingsinitiativen aus Italien, Spanien, Griechenland, Belgien, Niederlande, Dänemark Frankreich und anderen Ländern. Das bundesweite Blockupy-Bündnis wird getragen von Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener emanzipatorischer Gruppen und Organisationen, darunter die Interventionistische Linke, Attac, Occupy Frankfurt, Gewerkschaften, Jugend- und Studierendenverbände, das Erwerbslosen-Forum Deutschland, die Partei Die Linke, das Netzwerk Friedenskooperative und das Bündnis „Ums Ganze“.

Zum Ursprungstext auf der Homepage von Attac

„Save-me“ – Bochum sagt Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen!

Und nicht vergessen… Am 09. März 2011 wurde im Rat der Stadt Bochum die folgende Resolution beschlossen:

SPD-Fraktion
Fraktion Die Grünen im Rat
FDP-Fraktion
Linksfraktion
UWG-Fraktion
Soziale Liste

Gemeinsame Resolution
zur Ratssitzung am 9. März 2011

„Save-me“ – Bochum sagt Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen!
Millionen schutzbedürftige Flüchtlinge weltweit befinden sich heute in einer ausweglosen Lage. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, die – selbst meist armen und strukturell überforderten – Ersatzzufluchtländer bei der Aufnahme von Flüchtlingen nicht allein zu lassen. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen UNHCR ist von den Vereinten Nationen beauftragt, dauerhafte Lösungen für Flüchtlinge zu finden. Eine solche Lösung ist unter anderem die dauerhafte Aufnahme von Flüchtlingen in einem aufnahmebereiten Staat („Resettlement“ oder „Neuansiedlung“). Eine ganze Reihe von Staaten betreiben seit Jahrzehnten Neuansiedlungsprogramme auf freiwilliger Basis, vor allem die USA (mit 41.300 Flüchtlingen im Jahr 2006). Auch europäische Staaten wie Schweden, Norwegen, Dänemark, Großbritannien und die Niederlande stellen jährliche Aufnahmekontingente für Flüchtlinge bereit.

Vor dem Hintergrund der Situation der Flüchtlinge auf der Welt hält UNHCR eine Ausweitung der verfügbaren Neuansiedlungskapazitäten für dringend erforderlich und versucht, auch Deutschland zu einem Resettlementprogramm zu bewegen und unterstützt die Aktion „Save-me“. Eine Ausweitung der Neuansiedlungspolitik wird auch von den europäischen Institutionen, namentlich dem Europäischen Rat und dem Europaparlament, ausdrücklich unterstützt. In der Öffentlichkeit wurden 30.000 Neuansiedlungsplätze für Flüchtlinge in Deutschland jährlich gefordert.

Bochum unterstützt die „save me“-Kampagne, die bereits in weiteren deutschen Städten Zustimmung gefunden hat. Damit setzt der Rat der Stadt Bochum ein Zeichen seiner Bereitschaft zur Flüchtlingsaufnahme im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, wie dies bereits seit vielen Jahren in Bochum praktiziert wird, und bringt damit seine Solidarität mit schutzbedürftigen Flüchtlingen, die sich in einer ausweglosen Situation befinden, zum Ausdruck. Bei der Eingliederung der Menschen soll auch wie bisher die gute Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Wohlfahrtspflege und anderer Initiativen fortgeführt werden.

Der Rat der Stadt Bochum fordert die Bundesregierung auf, ein kontinuierliches Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen (Resettlement) einzurichten, und erklärt seine Bereitschaft, im Rahmen eines Resettlementprogramms der Bundesregierung ein Kontingent von Flüchtlingen dauerhaft aufzunehmen und bestmöglich zu integrieren.

http://www.save-me-kampagne.de/files/dokumente/Staedtekampagnen/2011-03-09%20Resolution%20Bochum.pdf