Her voice! Her noise! Her choice! – Konzert & Party zum Frauentag am 14.03.2015

Der 8. März war der Frauen*Kampftag! Frauen* auf der ganzen Welt stritten für ihre Rechte. Die AG Gender der Bochumer Grünen will heute mit einem Konzertabend auf weibliche Selbstbestimmung aufmerksam machen und Frauen eine Stimme geben. Unter dem Motto „Her Voice! Her Noise! Her Choice!“ werden die drei Singer-Songwriterinnen aus dem Ruhrgebiet „Call Me Mary“, „girl and the fox“ und „Jules*Cachecoeur“ am 14.03.2015 das I AM LOVE im Bochumer Ehrenfeld rocken! Nach den  Liedermacherinnen legt DJane AndyDandy auf und lädt zum Tanzen ein.

Heute Abend sind all genders welcome!

Wann: Samstag, 14. März 2015, Einlass: 18 Uhr
Mit wem: Call Me Mary, girl and the fox, Jules*Cachecoeur, DJane AndyDandy
Wo: I AM LOVE, Dibergstraße 2, 44789 Bochum
Wer: all genders welcome!
Eintritt: Frei

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Grüne kritisieren Bezirksregierung wegen Verlegung der Flüchtlinge

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen Astrid Platzmann-Scholten hat in einem Schreiben an die Bezirksregierung die Umstände der Verlegung der Flüchtlinge, die bis zum Montag in der Lewackerschule untergebracht waren, kritisiert und Aufklärung verlangt. So wurden die ca. 140 Flüchtlinge bis unmittelbar vorher im Unklaren gelassen, wie es mit ihnen weitergeht. Den vielen freiwilligen Helfern aus der Bürgerschaft blieb es dadurch verwehrt, sich von den Menschen zu verabschieden, die sie betreut haben. „Völlig unverständlich ist mir auch, warum man diese Menschen erst für drei bis vier Tage nach Essen verlegt, um sie dann auf die einzelnen Kommunen zu verteilen, in denen sie für die Dauer Ihres Verfahrens untergebracht werden sollen,“ kommentiert Platzmann.

Nachfolgend das Schreiben an die Bezirksregierung in voller Länge:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

vor knapp vier Wochen kamen ca. 140 Flüchtlinge nach Bochum, in einem Hauruck-Verfahren wurde eine Schule hergerichtet und es fanden sich binnen kürzester Zeit eine große Gruppe Ehrenamtlicher bereit, die Flüchtlinge zu unterstützen. Traumatisierte Menschen, die z.T. nicht wussten, wo und in welcher Lage sich Familienangehörige befanden, die eine Flucht hinter sich hatten, die wir uns alle nicht vorstellen wollen und die bewegt waren von der Frage : „Wie geht es weiter“? Es war in der Tat eine Herkules-Aufgabe für die Stadt, auch – und das wurde in einer Bürgerversammlung deutlich – gegen Ressentiments zu kämpfen. Sehr schnell fand sich eine Gruppe UnterstützerInnen für die
Flüchtlingseinrichtung über Facebook, die sich an den Bedürfnissen der Flüchtlinge orientiert, Hilfe leistete, Kleidung, Spielgeräte, Spielgruppen für die Kinder organisierten, Sprachkurse initiierte usw. In einer Augenblicksaktion wurden nun die Flüchtlinge für drei bis vier Tage nach Essen gebracht, um dann von dort auf die weiteren kommunalen Einrichtungen „verteilt“ zu werden.

Meine Fragen:
1. Warum konnten die Flüchtlinge nicht von Bochum aus verteilt werden?
2. Warum erfolgen diese Aktionen so schnell, ohne Vorankündigungen?
3. Wir wissen alle, wie wichtig die Stimmung in der Bevölkerung ist und die Unterstützung, die vor Ort geleistet wird. Warum geht man so sträflich mit den UnterstützerInnen um. Sie konnten sich nicht einmal von den Flüchtlingen, die sie betreut haben, verabschieden.

Ich bin Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Stadt Bochum und Bürgermeisterin und würde mir eine andere Vorgehensweise wünschen, sowie eine Antwort Ihres Hauses.

In diesem Sinne,
Astrid Platzmann-Scholten“

Zum Artikel auf der Homepage der Bochumer Grünen:
http://gruene-bochum.de/kreisverband/aktuelles/single/article/gruene_kritisieren_bezirksregierung_wegen_verlegung_der_fluechtlinge/

Bochumer Koalition will Arbeitsgruppe ‚Flüchtlinge‘ einrichten

Grüne und SPD werden im Sozialausschuss am 7. November 2014 einen Antrag auf Einrichtung einer Arbeitsgruppe Flüchtlinge stellen und hoffen dabei auf breite politische Unterstützung.

Die Arbeitsgruppe soll sich mit allen Fragen befassen, die die Lebenssituation und die Betreuung von Flüchtlingen in der Stadt Bochum betreffen, und mit Fachleuten aus Organisationen, Verwaltung und Politik besetzt sein.

Ziel ist es, eine gute Betreuung von Flüchtlingen in Bochum sicherzustellen, Probleme frühzeitig zu erkennen und miteinander – auf kurzem Wege – zu beraten und zu lösen.

Astrid Platzmann-Scholten, grüne Vorsitzende des Sozialausschusses, merkt dazu an: „Wir haben im vergangenen halben Jahr intensive Gespräche mit den Organisationen und Gruppen geführt, die in unserer Stadt mit Flüchtlingen arbeiten. Hier ist die Idee, eine solche Arbeitsgruppe einzurichten, entstanden. Die jüngsten Ereignisse in anderen Städten haben uns noch einmal darin bestärkt, für einen bestmöglichen Austausch aller Beteiligten zu sorgen.“

„Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Hilfsbereitschaft der Bochumerinnen und Bochumer sehr groß ist, sowohl die nachbarschaftliche wie die ehrenamtliche in den verschiedenen Organisationen. Ein Runder Tisch kann diese Hilfen zusammenführen und aufeinander abstimmen“, ergänzt Gaby Schäfer, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

Zum Artikel auf der Homepage der Bochumer Grünen:
http://gruene-bochum.de/kreisverband/aktuelles/single/article/koalition_will_arbeitsgruppe_fluechtlinge_einrichten/

Radio-Interview bei ‚Bochum dreht am Rad‘ mit Tina am 26.04.2014

Im Rahmen des One Day On Earth – Projektes am 26.04.2014 führte Jirka Otte auf der Veranstaltung Bochum dreht am Rad (BORAD) ein Gespräch mit Christine Czerwinski über Ihre Heimatstadt Bochum.

Das Interview wurde auch mit der Kamera aufgezeichnet. Der Link auf das Video wird in den nächsten Tagen folgen.

Mehr zum weltweiten One Day On Earth – Projekt:

auf dieser Seite: https://wemgehoertdiewelt.wordpress.com/2014/04/26/your-day-your-city-your-future/

und unter der Homepage: www.onedayonearth.org

und zur Kampagne Your Day. Your City. Your Future.
www.yourdayyourcity.org