Aktionstag Brunnenprojekt Hustadt am 06.09.2014

Ich möchte hier und heute auf ein tolles Projekt aufmerksam machen, das Pater Winfried Pauly in der Bochumer Hustadt ins Leben gerufen hat:

Das ‚Brunnenprojekt Hustadt

Für den kommenden Samstag,  den 06.09.2014 sind die Bewohner der Hustadt und natürlich auch alle anderen Interessierten zu einem Aktionstag zur Standorteröffnung des Brunnenprojekts Hustadt, einer sozialpastoralen Initiative, eingeladen.

Hier der offizielle Einladungstext:

Das Brunnenprojekt ist eine soziale stadtteilbezogene Initiative für die BewohnerInnen der Hustadt. Der Name leitet sich vom zentralen Brunnenplatz ab. Brunnen erschließen, was lebensdienlich ist. Als ursprünglich christliche Initiative suchen und fördern wir den interreligiösen und interkulturellen Dialog.

Die Hustadt im Süden Bochums ist reich an Vielfalt und daher ein guter Lernort. Hier finden sich Menschen mit …

  • einer Vielfalt an kultureller Prägung
  • einer Vielfalt an religiösen Überzeugungen
  • einer Vielfalt an sozialen Schichten
  • einer Vielfalt an Muttersprachen.

Die Vielfalt ist eine Herausforderung, die zur Bereicherung wird, wenn Dialog gelingt. Dialog zu fördern, Brücken zu bauen und einander an den jeweiligen Quellen teilhaben zu lassen, ist unser Ziel. Quellen, aus denen Lebenskraft und Sinn geschöpft wird. Quellen für unser soziales Engagement, für Solidarität, Einsatz für Gerechtigkeit und einfaches Für-einander-da-sein.

Uns ist wichtig

  • Dialog auf Augenhöhe für Jung und Alt
  • partnerschaftliches Miteinander von Haupt- und Ehrenamt
  • Engagement mit Herz und Kompetenz
  • Gastfreundschaft und werschätzende Aufmerksamkeit
  • Kooperation mit anderen Akteuren im Stadtteil

Wer wir sind

Rechtsträgerin des Projektes ist die katholische Pfarrei St. Franziskus.

Das Team unter Leitung von Pater Winfried Pauly, Sozialpastor der Hustadt, wird von einem Beirat (im Aufbau) unterstützt.

Derzeitige Aktivitäten:

Präsenz in der Inneren Hustadt (Streetwork)

  • Gewinnung und Begleitung von Ehrenamtlichen
  • interkultureller und interreligiöser Dialog
  • Brunnentreff (im Aufbau) in der Robert-Koch-Straße 37, einem Ort der Begegnung und Gastfreundschaft
    –          Kontaktbüro
    –          Bastel- und Reparaturwerkstatt
  • Zusammenarbeit mit Einrichtungen des Stadtteils
  • Entwicklung von Projekten

Ehrenamtliche willkommen:

Die kulturelle und religiöse Vielfalt soll sich im Kreis der Ehrenamtlichen widerspiegeln. Wir wertschätzen ehrenamtliche Arbeit durch professionelle Begleitung.

Pater Winfried Pauly
Kontaktbüro demnächst im Brunnentreff:

Robert-Koch-Str. 37 (am Brunnenplatz)
44801 Bochum

0234 / 70 95 29 62 oder 0171 / 31 64 64 2

winfried.pauly@psfb.de

 

Weitere Informationen im Artikel bei Derwesten.de:
http://www.derwesten.de/staedte/bochum/sued/brunnenprojekt-hat-jetzt-eine-feste-adresse-id9803076.html

Weitere Hintergrundinfos zum Projekt gibt es hier:
http://www.stclemens.org/DEUBochumHustadt

Nachtrag (13.09.2014):
Ein Fotoalbum von der Veranstaltung ist hier zu sehen:
https://plus.google.com/photos/104583207191333974650/albums/6058561633114729521?authkey=CLuAwbDx_-nk5wE

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Facebook-Beitrag: „Eine Idee zur Weltrettung“

Ein Fundstück, dass ich gerade bei Facebook gemacht habe… sehr schön… 🙂
Andrea Hirche  hat ihren Beitrag geteilt.

alle hätten mehr als genug, wenn geld und güter gerecht verteilt wären.

das gegenteil passiert: der wohlstand kumuliert sich bei denen, die schon mehr als genug haben – die armen werden immer ärmer und abhängiger. alle warten auf den großen knall…

 

man vermutet oft böse absicht hinter diesem system, aber zum teil sind es aber auch mechanismen, die sich verselbständigt haben, die kapitalistische „maschine“ die nicht mehr zu stoppen ist, weil sie von eigenen gesetzmäßigkeiten regiert wird und ihr nichts mehr entgegengesetzt wird, außer unserer langsam kollektiv aufdämmernden erkenntnis, dass dringender handlungsbedarf besteht.

 

es dämmert vielen, auch den begüterten, dass mit der zuspitzung der lage auch ihre lebensgrundlagen in gefahr sind. genaugenommen sind die lebensgrundlagen in allen bereichen in gefahr – ökonomisch, ökologisch, spirituell… es gibt viele menschen, die um geld zu verdienen dinge tun müssen („ihre seele verkaufen“ – oder sie noch nie gespürt haben), die sie eigentlich als falsch erkennen. aber es gilt das einkommen zu sichern, denn essen, wohnung, heizung, kleidung, bildung, kultur, etc. wollen bezahlt werden….

 

möglicherweise wären viele menschen auch mit einem für die grundbedürfnisse ausreichenden, geringen, sicherem einkommen zufrieden, wenn sie als ausgleich mehr zeit für erfüllende, sinnvolle tätigkeiten, kunst, kultur, heilung, gesund und ökologisch produzierte lebensmittel und waren und soziale kontakte hätten. diese idee ist z.t. auch der ansatz des bedingungslosen grundeinkommens.

 

ich glaube aber, die idee des BGE ist zu kurz gedacht, weil ein bedingungsloses grundeinkommen aus vielerlei gründen nicht langfristig und nachhaltig zur verbesserung der verhältnisse beitragen würde.

der markt würde sich drauf einstellen, waren würden teuer werden; viele menschen wären noch nicht „reif“ für diese art des einkommens, zumal die psychischen schäden der medialen gehirnwäsche der letzten jahrzehnte mindestens genau so lange brauchen, um auszuheilen. außerdem stellt es das zinsgeldsystem als solches nicht in frage…

– aber die BGE-bewegung hat bestimmt in den köpfen vieler menschen etwas bewegt!

 

in meinem bewegt sich folgendes:

 

eigentlich haben wir hier und heute alle möglichkeiten damit anzufangen, neue, konstruktive strukturen zu aufzubauen:

 

– immer mehr menschen „wachen auf“, politisch (sehen, was wirklich gespielt wird) und spirituell (ganzheitliches bewusstsein erwacht ; „wir sind eins“)

– intelligente, gebildete, gut vernetzte, informierte menschen mit dem nötigen gemeinsinn und ganzheiltichem bewusstsein

– immer ausgereiftere möglichkeiten in der computer- und netzwerktechnik; soziale netzwerke im internet

– viele vordenker und erfahrungen, was das geldsystem und alternative währungen aber auch politische systeme angeht

– eine globale bewegung, die veränderung will, die verstanden hat, dass es so nicht weitergehen kann…

– relativen wohlstand, der es zulässt, dass unsere sorge und angagement über die sicherung unserer grundbedürfnisse hinausgeht… den gilt es zu sichern und zu teilen!

 

….aber wie dann?

 

wir brauchen neue, wirkungsvolle, umverteilungsstrukturen!

 

diese strukturen könnte man entwickeln, indem man gemeinschaften gründet, die auf der basis eines bestimmten grundeinkommens soziale, okologische, künstlerische oder auch wirtschaftliche projekte realisieren. diese gemeinschaften können sowohl real, als auch virtuell sein. entscheidend ist, dass sie im sinne des gemeinwohls aktiv sind und sich konstruktiv einbrigen.

 

das reicht vom kleinen selbstversorgerbauernhof bis hin zu größeren gemeinschaften, ethische und ökologische (nahrungsmittel)produktion, einem engagierten sozialen leben, kunst, kultur, techische innovationen, freie energie-technologie, weiterentwicklung der projektstrukturen im internet und computerprogramme, friedes-, bewusstseinsarbeit, sozialer arbeit, bildung, gesundheit, heilwissen, ertc. je nach individuellen neigungen und talenten…

 

innerhalb des netzwerkes könnte man eine eigene währung etablieren, damit die menschen dort untereinander nicht auf geld aus dem zinsgeldsystem angewiesen sind… man könnte eine art „second life“(wer kennt noch diese virtuelle plattforml?) – aber mit realer anbindung und mit realen menschen statt mit avataren – aufbauen.

 

je mehr menschen dazu kommen und das netzwerk beleben, desto attraktiver wird es. profile können wie bei facebook eingesehen werden, man kann kleine „läden“ oder „dienstleisungsbüros“ einrichten. die ganze buchhaltung und administration könnte automatisch über das profil erfolgen – so wie es in vielen spielen auch währungen oder bonuspunkte gibt…

 

facebook hat angeblich auch mit einem kleinen programm unter studenten angefangen….

 

das grundeinkommen in euro bzw. „alter“ zinsgeldwährung würde dann solange wie nötig dazu dienen, miete, stom, heizung, etc. zu bezahlen, man kann aber durch die alternative währung imnnerhalb des netzwerkes immer unabhängiger davon werden.

 

ich könnte mir vorstellen, daß man für die weiterentwicklung und umsetzung dieser idee, sogar geldgeber finden könnte, privat wie öffentlich – das „produkt“, nämlich das florierende netzwerk und schaffung von wohlstand, gesundheit, schutz von ökosystemen, sozialwesen, wohlergehen, zufriedenen, glücklichen menschen lässt sich ja sehen und real überprüfen…

 

die revolution rollt heran, das geht alles nicht mehr lange gut, in griechenland plündert die bevölkerung bereits die felder, weil es ums überleben geht.

 

lasst uns alle möglichkeiten, guten ideen und ansätze, die wir hier und jetzt so haben, vorurteilsfrei betrachten, zusammendenken und daraus lösungen entwickeln!

 

 

Hier der Link zum Facebook-Beitrag: https://www.facebook.com/notes/andrea-hirche/eine-idee-zur-weltrettung/490526297658764

Video: THRIVE – Was auf der Welt wird es brauchen?

Gelungene Zusammenfassung

Mit „Thrive – What on Earth will it take“ ist nun ein weiterer Film angetreten, „die Wahrheit“ zu enthüllen und die Menschheit wachzurütteln. Dabei ist Thrive – und das ist durchaus auch positiv gemeint – sowas wie eine Zusammenfassung vieler seiner Vorgänger. In etwas über zwei Stunden deckt der Film alles ab, was die Grenzwissenschaft an Themen so hergibt:

– freie Energie, Die Physik der Blume des Lebens, Außerirdische und Ufos, Kornkreise, geheime Weltregierung, alternative Krebstherapien, Gentechnik-, Pharmaverschwörung, Zentralbanken-Geldsystem als Mittel der Sklaverei, Ecomomic Hitmen,
Plan zur Beherrschung der Welt, Big Brother, Microchips, Reduktion der Weltbevölkerung, Chemtrails – usw.

Video – Wem gehört die Welt…?

Wem gehört die Welt?
Wachstum durch Teilen
Reines Wasser, klare Luft und fruchtbarer Boden – wem gehören diese Ressourcen der Natur? Allen? Keinem? Tatsache ist, dass sie immer knapper werden. Wie kann man in Zukunft am besten damit umgehen?
Gemeingüter sind allgegenwärtig. Sie resultieren aus den Gaben der Natur und der Kreativität vorangegangener Generationen. Eigentlich sind sie in Fülle vorhanden. Doch natürliche Ressourcen können übernutzt werden. Was nicht an den Ressourcen selbst liegt, sondern an der Art, wie wir damit umgehen. Sind Gemeingüter eine Antwort auf die Ressourcenkonflikte der Zukunft?

Gemeinsam sind wir stark
Schon immer haben Menschen gemeinsam knappe Naturressourcen bewirtschaftet, wie Flüsse, Wälder oder Fischgründe, und sie damit über Generationen erhalten. Auf den Almen in der Schweiz funktioniert das seit Jahrhunderten. Und es ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Die Amerikanerin Elinor Ostrom hat aufgezeigt wie gut Menschen jenseits von Staat und Markt zusammenarbeiten und dafür den Wirtschafts-Nobelpreis erhalten.

Nutzen statt Besitzen
Weltweit gibt es einen neuen Trend – Menschen tauschen und teilen wieder: Wohnungen, Autos oder Kleider. Gemeinsam beackern sie Brachflächen in der Stadt oder engagieren sich dafür, Wasser und Strom wieder in Bürgerhand zu bringen. Forscher streiten für die Zugänglichkeit des Wissens im Netz und Künstler stellen ihre Werke als „Creative Commons“ der Allgemeinheit zur Verfügung.

Eine gemeinschaftliche Konsumkultur kann dazu beitragen, den Ressourcenverbrauch eines jeden Einzelnen zu senken und gleichzeitig die Lebensqualität zu halten oder sogar zu erhöhen.

Quelle: http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/175010/index.html