Umstrittene Flüchtlings-Beerdigung: „Die Toten kommen“ nach Berlin

Das Flüchtlingsdrama im Süden Europas hat es in diesem Jahr auf die Titelseiten geschafft. Nach der zunächst heftigen Debatte über politische Rahmenbedingungen für den Umgang mit Flüchtlingen ist es in den Medien wieder sehr ruhig geworden.

Das Zentrum für Politische Schönheit bringt das Thema jetzt mit einer provokanten Aktion zurück in die Öffentlichkeit. Genauer gesagt: sie bringen die Toten in die Öffentlichkeit.

In dieser Woche wurden bereits zahlreiche Ermordete nach Deutschland gebracht und hier würdig beerdigt.

Am morgigen Sonntag, den 21.06.2015, bringt ein Marsch der Entschlossenen weitere Tote zum Kanzleramt, um sie direkt vor den politischen Entscheidungsträgern zu beerdigen. Auf dem Vorplatz des Kanzleramtes soll eine Gedenkstätte der besonderen Art entstehen: ein Friedhof für die „unbekannten Einwanderer“. Da die Europäische Union viel mehr Friedhöfe für ihre tödliche Politik benötigt, müssen auch in Deutschland neue Felder entstehen. Angeführt von einem Bagger treten Entschlossene einen stillen Marsch zum Kanzleramt an, um dort friedlich die Grundsteine für einen Gedenkfriedhof zu legen.

Sonntag, 21. Juni 2015, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Unter den Linden 12 (Ecke Charlottenstraße)
10117 Berlin.

Mahnwachen in Deutschland: Berliner Polizei musste erstmals Straßen sperren

Mahnwachen in Deutschland: Berliner Polizei musste erstmals Straßen sperren

Am Montagabend kam es in zahlreichen deutschen Städten erneut zu Mahnwachen für den Frieden in der Ukraine und gegen die US-Notenbank. Mittlerweile ist die Gruppe der teilnehmenden Orte auf über 30 angewachsen. In Berlin war der Zulauf so groß, dass die Polizei die Straße des 17. Juni absperren musste.

mehr: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/04/501279/mahnwachen-in-deutschland-berliner-polizei-musste-erstmals-strassen-sperren/