Umstrittene Flüchtlings-Beerdigung: „Die Toten kommen“ nach Berlin

Das Flüchtlingsdrama im Süden Europas hat es in diesem Jahr auf die Titelseiten geschafft. Nach der zunächst heftigen Debatte über politische Rahmenbedingungen für den Umgang mit Flüchtlingen ist es in den Medien wieder sehr ruhig geworden.

Das Zentrum für Politische Schönheit bringt das Thema jetzt mit einer provokanten Aktion zurück in die Öffentlichkeit. Genauer gesagt: sie bringen die Toten in die Öffentlichkeit.

In dieser Woche wurden bereits zahlreiche Ermordete nach Deutschland gebracht und hier würdig beerdigt.

Am morgigen Sonntag, den 21.06.2015, bringt ein Marsch der Entschlossenen weitere Tote zum Kanzleramt, um sie direkt vor den politischen Entscheidungsträgern zu beerdigen. Auf dem Vorplatz des Kanzleramtes soll eine Gedenkstätte der besonderen Art entstehen: ein Friedhof für die „unbekannten Einwanderer“. Da die Europäische Union viel mehr Friedhöfe für ihre tödliche Politik benötigt, müssen auch in Deutschland neue Felder entstehen. Angeführt von einem Bagger treten Entschlossene einen stillen Marsch zum Kanzleramt an, um dort friedlich die Grundsteine für einen Gedenkfriedhof zu legen.

Sonntag, 21. Juni 2015, 14:00 Uhr
Treffpunkt: Unter den Linden 12 (Ecke Charlottenstraße)
10117 Berlin.

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Bepflanzungsaktion an der Wohlfahrtstraße am Sonntag, den 31.05.2015

Am kommenden Sonntag, den 31.05.2015 ab 11 Uhr werden Bewohner des Übergangswohnheimes gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern die Anlage verschönern. Ein Grundstock an Pflanzenspenden steht bereits zur Verfügung. Benötigt wird aber auf jeden Fall noch Sachverstand, Blumenerde und Arbeitsmaterial. Behälter (Töpfe, Kisten, Reifen,…) sowie Pflanzen aus dem eigenem, dem anliegenden oder dem elterlichen Garten können ebenfalls gut zum Einsatz gebracht werden.

Einfach vorbeikommen, schenken, leihen und/oder mitmachen.
Kontakt/Rückfragen über das Netzwerk Wohlfahrtstraße: wohlfahrtstraße@online.de

Interkulturelles Begegnungsfest an der Wohlfahrtstrasse am 13.05.2015

Am 13.06.2015 veranstalten Bewohner des Übergangswohnheimes Wohlfahrtstrasse gemeinsam mit Ehrenamtlichen in der Zeit von 14 bis 18 Uhr ein Begegnungs-und Stadtteilfest. DIe Stadt Bochum stellt für die Feierlichkeit freundlicherweise das Gelände des Wohnheims zur Verfügung. Es wird landestypische Speisen geben – selbstverständlich auch eine einheimische Grillwurst -, Spiel- und Infostationen sowie ein Musikprogramm.

Wer sich als Aktiver vor Ort beim Fest engagieren möchte, kann sich beim Netzwerk Wohlfahrtstrasse unter wohlfahrtstraße@online.de melden.

Es tut sich was in Bochum – Der VFL lädt Flüchtlinge und Helfer zum Fussballspiel ein

Bereits seit geraumer Zeit ist ein sehr erfreuliches Phänomen in Bochum sichtbar. Immer mehr Bürger, Vereine und Initiativen engagieren sich für das Wohl der in dieser Stadt lebenden Flüchtlinge. Nun setzt auch der VFL am Sonntag ein deutliches Zeichen und lädt 650 Menschen aus den Bochumer Flüchtlingsheimen sowie die ehrenamtlichen Helfer zum Heimspiel gegen Leipzig ein. Sogar einen Shuttle-Service und Lunchpakete wird es geben. Damit die Tickets ordnungsgemäß über einen Träger abgewickelt werden können, wurden sie zunächst an den WorldBeatClub -Tanzen und Helfen e.V. übergeben, der sie dann an die Ehrenamtlichen in den jeweiligen Flüchtlingswohnheimen zur weiteren Verteilung weitergeleitet hat.

Wir freuen uns alle auf einen ganz tollen solidarischen Tag.

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Hier noch die Pressemitteilung des VFL-Bochum vom 07.04.2015:

Nachtrag (11.04.2015):
Auch die WAZ hat heute einen Artikel dazu veröffentlicht:
WAZ-Artikel: ‚VfL lädt Flüchtlinge ein: Fußball ist die einfachste Sprache‘

Quizfrage zur Willkommenskultur in Bochum…

Hier eine Quizfrage…

Woher stammt der nachfolgende Text über die Willkommenskultur in Bochum…?

„Menschen, die neu in der Stadt sind und sich deshalb möglicherweise fremd fühlen, willkommen zu heißen, ist zunächst keine Dimension der Stadtentwicklung oder der Wirtschaftsförderung, sondern selbstverständlicher Ausdruck eines humanen, den Menschen und ihren Bedürfnissen zugewandten Miteinanders. Die Frage der Willkommenskultur gegenüber Menschen anderer Nationalität und ethnischer Herkunft spielt eine besondere Rolle. Bochum hat, wie alle Ruhrgebietsstädte, den Vorteil, ein „geübter“ Migrationsstandort zu sein. Stadt und Region nehmen seit Generationen Menschen unterschiedlicher Herkunft auf, was dazu führt, dass die Bevölkerung als vergleichsweise offen und tolerant gilt, auch wenn der manchmal derb wirkende „Ruhrgebietscharme“ zumindest anfangs möglicherweise zu einem anderen Eindruck führt. Trotzdem kann Bochum wie das Ruhrgebiet generell sicher nicht als internationaler Standort bezeichnet werden. Dazu fehlt es, auch aus der Geschichte und Tradition heraus, in mancher Hinsicht an interkultureller Erfahrung, die sich nicht selten auch in mangelnden Fremdsprachenkenntnissen äußert.
Standorte werden aufgrund der fortschreitenden Globalisierung, ob sie nun wollen oder nicht, internationaler, und ihre Wettbewerbsfähigkeit, um spätestens hier die ökonomische Dimension das Themas zu erreichen, entscheidet sich auch an der Frage, wie es ihnen gelingt, den Anforderungen an eine fortschreitende Internationalität zu genügen und eine adäquate Willkommenskultur, insbesondere auf der Service-Ebene, zu entwickeln. Gerade in Zelten kontrovers geführter Debatte um Zuwanderung kann sich Bochum positionieren und von anderen Standorten abheben, indem eine klare Willkommensbotschaft an Menschen aus dem In- und Ausland, nicht nur, aber auch an Studierende und Wissenschafterinnen und Wissenschaftler, gesendet wird, unterlegt mit attraktiven Dienstleistungen und Informationsangeboten der Stadt Bochum und der Hochschulen der UniverCity Bochum.“
Und die zweite Quizfrage ist: Wird das auch so gelebt…?

Resolution des Studierendenparlaments der Ruhr-Uni Bochum vom 27. Februar 2015

Am 27.02.2015 hat das Studierendenparlament der Ruhr-Uni Bochum die nachfolgende Resolution verarbschiedet:

Resolution des Studierendenparlaments der Ruhr-Uni Bochum
vom 27. Februar 2015

Das Studierendenparlament der Ruhr-Universität begrüßt ausdrücklich die Initiative des Akafö zur Aufnahme von Geflüchteten im Wohnheim im ehemaligen Priesterseminar.

Dort werden derzeit Geflüchtete aufgenommen und es wird ein Zusammenleben von Studierenden mit Geflüchteten etabliert.

Das Studierendenparlament solidarisiert sich mit allen Geflüchteten und wünscht sich, dass die Studierenden der Ruhr-Universität dies als Möglichkeit sehen, Willkommenskultur aktiv zu leben. Außerdem ruft es dazu auf, sich an Spendenaktionen für Geflüchtete zu beteiligen.

Die Studierendenschaft setzt sich für eine umfassende Aufklärung über die Situation und Belange von Geflüchteten ein. Das Studierendenparlament fordert den AStA auf, selbst Projekte zu initiieren und sinnvolle studentische Projekte (z.B. Hilfe bei Behördengängen und Übersetzungen, Organisation von gemeinsamen Freizeitaktivitäten), welche sich mit diesem Thema befassen, zu unterstützen.

Anregungen und Ideen sind beim Studierendenparlament und dem AStA jederzeit willkommen! 
Die Studierendenschaft bekennt sich ausdrücklich zu ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung.

Verweise:
Homepage des Studierendenparlaments
Homepage des Asta der RUB

Offener Brief an die WAZ: Ressentiments gegen Flüchtlinge

Als Reaktion auf einen Artikel in der WAZ haben verschiedene Akteure, die in der Bochumer Flüchtlingshilfe aktiv sind, am Donnerstag, den 26.02.2015 einen offenen Brief – den ich vollumfänglich unterstütze – an die Redaktion der WAZ verfasst:

»Lieber Herr Rensinghoff, liebe WAZ-Redaktion,
als wir am Dienstag (24.02.) die WAZ aufgeschlagen und den Artikel zur Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Priesterseminar gelesen haben („Wachdienst für Studenten und Flüchtlinge“), waren wir erschrocken und empört: Über die Aussagen des Wohnheimsprechers, über die seltsam begründete Maßnahme des Akafö (Wachdienst wegen „unerlaubter“ Kontaktaufnahme mit den Flüchtlingen) aber vor allem über Ihre unreflektierte und gefährliche Berichterstattung: Völlig unkommentiert wurden hier die Aussagen des Wohnheimsprechers Eric Minte abgedruckt, der zusammengefasst sagt, für ein paar Wochen seien die Flüchtlinge in der Nachbarschaft in Ordnung, danach sollten sie aber bitteschön wieder weg sein, damit „Ruhe einkehrt“. Diese schon fragwürdige Aussage – Stichwort Willkommenskultur – wird aber noch übertroffen durch das Zitat am Ende des Artikels: „Es sind hier keine notleidenden Menschen untergebracht. Die meisten Flüchtlinge kommen aus dem Kosovo und haben bessere Handys als ich.“ Eine solche Aussage einfach so stehen zu lassen, heißt sie als legitim anzuerkennen und als solche einer breiten Leserschaft zu unterbreiten. Sie ist aber alles andere als legitim! Sie ist in jeder Hinsicht vorurteilsbehaftet, reproduziert und bekräftigt verbreitete Ressentiments gegen Flüchtlinge im Allgemeinen und Flüchtlinge aus Südosteuropa im Besonderen.


So lächerlich der Handy-Vergleich ist, was die Aussage transportiert, ist nichts anderes als die pauschale Unterstellung, die Menschen seien nicht aufgrund ihrer Notlage im Herkunftsland geflohen und ihnen ginge es gar nicht so schlecht. Bei den derzeitigen öffentlichen Debatten um Flüchtlinge aus Südosteuropa muss man keine große Fantasie haben, um zu vervollständigen, was unterschwellig noch gemeint ist (oder „mitschwingt“): Dass diese Menschen prinzipiell aus den „falschen“ Motiven hier sind, weil sie darauf „spekulieren“ am Wohlstand teilzuhaben. Für uns ist das selbstredend kein niederes Motiv – im Gegenteil. Doch Ressentiments lassen sich gut über Misstrauen und Neid – Pegida und Co. lassen grüßen – transportieren, Solidarität, Mitgefühl und Verständnis sind dabei fern. Durch diese unreflektierte Berichterstattung werden Ressentiments geschürt.
Wir erwarten von der WAZ, dass sie als einzige lokale Tageszeitung ihrer besonderen journalistischen Verantwortung nachkommt und es künftig unterlässt , vorurteilsbehaftete Plattitüden zu verbreiten und gefährliche Stimmung zu machen.«
Flüchtlingsrat NRW, Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum, Treffpunkt Asyl, Hans Hudde (amnesty international Hochschulgruppe), Kristin Schwierz (Bahnhof Langendreer), Nina Selig (endstation.kino), Uwe Vorberg (Bahnhof Langendreer), Bernd Vössing (Netzwerk Wohlfahrtstraße)

Quelle: http://www.bo-alternativ.de/2015/02/26/ressentiments-gegen-fluechtlinge/

120 Erfurter verhindern vorübergehend Abschiebung von Flüchtlingen

Fast unbeachtet von den Mainstream Medien und damit der Öffentlichkeit haben am Montagabend 120 Aktivisten – zumindest vorübergehend – die Abschiebung einer Mutter aus Kambodscha und ihrer zwei Kindern nach Tschechien verhindert, weil sie über dieses Land nach Deutschland gekommen waren. Die Polizei hat daraufhin die Abschiebung bis auf weiteres ausgesetzt.

Komischerweise habe ich nur zwei Artikel hierzu gefunden: in der ‚Welt‘ und im ‚Focus‘. Bildmaterial gab es gar nicht, aber dieses Video. Gibt es in Erfurt etwa auch keine gute Lokalpresse? Wir haben in Bochum das gleiche Problem.

In Heidelberg gab es gestern eine ähnliche Aktion:
http://www.rnz.de/nachrichten/heidelberg_artikel,-Fluechtlinge-in-Heidelberg-Demonstranten-verhindern-Abschiebungen-_arid,78659.html

Quellen:
http://www.welt.de/regionales/thueringen/article137791250/120-Menschen-protestieren-in-Erfurt-gegen-Fluechtlingsabschiebung.html

http://www.focus.de/regional/erfurt/fluechtlinge-120-menschen-protestieren-in-erfurt-gegen-fluechtlingsabschiebung_id_4499311.html

Hier fehlt die Info, dass es sich um eine Frau aus Kambodscha und ihre zwei Kinder handelte.

Charlie Chaplin: Rede an das Volk

Gerade läuft ein Video um die Welt, in dem die (Schluss-)Rede an das Volk aus dem Charlie Chaplin-Film “Der große Diktator” von 1940 (die deutsche Übersetzung ist von 1958) mit aktuellen Bildern unterlegt wurde. Hier der ganze großartige Text zum nachlesen:

“Es tut mir leid aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen, noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen, wo immer ich kann. Den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des andern teilhaben und nicht einander verabscheuen. Haß und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Patz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug, um jeden von uns satt zu machen.

Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein. Wir müssen es nur wieder zu leben lernen. Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderb und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt aber innerlich sind wir stehen geblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen, und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.

Aeroplane und Radio haben uns einander näher gebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen, von Mensch zu Mensch. Die erfordern eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen, Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat Unschuldige zu quälen, und in Ketten zu legen. Allen denen die mich jetzt hören rufe ich zu : Ihr dürft nicht verzagen! Auch das bittere Leid das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer, die heute die Menschlichkeit mit Füssen treten werden nicht immer da sein. Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.

Soldaten vertraut euch nicht Barbaren an, Unmenschen die euch verachten, und denen euer Leben nichts wert ist, ihr seid für sie nur Sklaven. Ihr habt das zu tun, das zu glauben, das zu fühlen. Ihr werdert gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt, und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verehrten Subjekte. Diese Maschinenmenschen, mit Maschinenköpfen, und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, ihr seid keine Tiere, ihr seid Menschen! Erwahrt euch die Menschlichkeit in euren Herzen und hasst nicht, nur wer nicht geliebt wird hasst, nur wer nicht geliebt wird. Soldaten kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit.

Im siebzehnten Kapitel des Evangelisten Lukas steht : Gott wohnt in jedem Menschen. Also nicht nur in einem oder in einer Gruppe von Menschen. Vergesst nie, Gott liegt in euch allen, und ihr als Volk habt allein die Macht. Die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu durchdringen. Daher im Namen der Demokratie : Laßt und diese Macht nutzen! Laßt uns zusammen stehen! Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt! Die jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie euch versprachen, diese Verbrecher. Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben. Laßt uns diese Ketten sprengen! Laßt uns kämpfen für eine beseere Welt! Laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Nieder mit der Unterdrückung, dem Hass und der Intoleranz! Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit. In der die Vernunft siegt, in der uns Fortschritt und Wissenschaft allen zum Segen reichen. Kameraden, im Namen der Demokratie : Dafür laßt uns streiten!“