Startschuss zum achten Senkrechtstarter

Am heutigen Donnerstag, dem 30. Oktober 2014 gibt die Wirtschaftsförderung Bochum GmbH im Zentrum für IT-Sicherheit um 19:00 Uhr den feierlichen Startschuss für den achten Durchgang des Gründungswettbewerbs Senkrechtstarter. Der branchenoffene Wettbewerb führt Gründungsinteressierte in sechs Monaten von der Geschäftsidee zum ausgereiften Businessplan.

Die Teilnahme am Senkrechtstarter-Wettbewerb und der Auftaktveranstaltung ist wie immer kostenfrei!

Termin: 30. Oktober 2014

Uhrzeit: 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)

Ort: Zentrum für IT-Sicherheit / Lise-Meitner-Allee 4 / 44801 Bochum

Bin dabei…

Anti-Nazi-Demo in Bochum-Wattenscheid am 25.10.2014

Am heutigen Samstag, den 25.10. ist von 10 – 12 Uhr  eine Nazi-Demo auf dem August-Bebel-Platz in Wattenscheid angemeldet.  Der NPD-Landesvorsitzende Cremer will unter dem Motto “Konsequent für deutsche Interessen! Keine weiteren Asylheime in NRW!” gegen Flüchtlinge hetzen. Er hat 20 Teilnehmer angemeldet.

Die Wattenscheider Grünen haben von 10 – 14 Uhr eine Gegendemo angemeldet und schreiben: »Wir rufen alle Bochumer*innen und Wattenscheider*innen auf, sich an der antifaschistischen Demonstration zu beteiligen und klare Kante gegen Rechts und für eine offene Willkommenskultur zu demonstrieren. Wir bitten und hoffen, wie in der Vergangenheit auch, auf breite Unterstützung!”«

Islamischer Kulturverein Bochum feiert am 29.10.2014 sein 50-jähriges Bestehen

Der Islamische Kulturverein Bochum wird 50 Jahre alt und feiert das am Mittwoch, 29. Oktober mit einem Festakt und einem Empfang. Der muslimische Verein ist eine soziale und kulturelle Einrichtung mit Sitz in der Querenburger Straße (Ecke Wasserstraße) in Bochum.
Mehr dazu im Artikel auf DerWesten

Attac verliert Status der Gemeinnützigkeit

Unfassbar… Das Finanzamt Frankfurt hat dem globalisierungskritischen Verein Attac den Status der Gemeinnützigkeit aberkannt. Die Behörde begründet damit, dass Attac allgemeinpolitische Ziele verfolge und dies nicht förderungswürdig sei.

http://www.sueddeutsche.de/politik/globalisierungskritiker-attac-verliert-status-der-gemeinnuetzigkeit-1.2178197

Die SPD vermutet politische Gründe hinter dem Vorgehen.

http://www.fr-online.de/politik/attac-attac-verliert-status-der-gemeinnuetzigkeit,1472596,28753622.html

Auch von Seiten der Grünen kommt schwere Kritik. Hierzu eine Pressemitteilung von heute (17.10.2014):

Zur Berichterstattung über die Entscheidung des Finanzamts Frankfurt, dem Verein Attac den Status der Gemeinnützigkeit abzuerkennen, erklärt Lisa Paus, Sprecherin für Steuerpolitik:

Die Entscheidung des Finanzamts, Attac die Gemeinnützigkeit abzuerkennen, ist rechtlich fragwürdig. Die Finanzgerichte haben die Verfolgung allgemeinpolitischer Ziele in vergleichbaren Fällen bislang sehr viel großzügiger beurteilt, als die Finanzämter.

Attac trägt mit Bildungsmaßnahmen und Informationen in vielfältiger Weise zur öffentlichen Meinungsbildung bei – eine der zentralen Voraussetzungen einer funktionierenden Demokratie. Zu Recht hat der Gesetzgeber in der Abgabenordnung schon heute klargestellt, dass die Förderung eines demokratischen Staatswesens neben der Volksbildung ein Zweck ist, der die Anerkennung der Gemeinnützigkeit rechtfertigt.

Dieser Fall wirft jedoch die Frage auf, ob politische Meinungsbildung nicht sogar grundsätzlich als „gemeinnützig“ gelten sollte. Uns ist es wichtig, Zwecke zu unterstützen, die der Allgemeinheit zu Gute kommen. Derzeit finden sich in der Abgabenordnung vielfältige Zwecke, die eine Anerkennung der Gemeinnützigkeit rechtfertigen. Darunter etwa Forschung und Wissenschaft, Denkmalschutz, Schach und Hundesport. Hier bedarf es einer Diskussion, welche Zwecke wirklich steuerlich förderwürdig sind und welche nicht.

Die Fraktionspressestelle auf Twitter: @GruenSprecher

Die Glocke: Flüchtlingsrat – Eine entsteht eine Willkommenskultur in Bochum (Artikel vom 17.10.2014)

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. hat sich in dem Online-Magazin ‚Die Glocke‘ positiv über die Flüchtlingssituation in Bochum geäußert. Die Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats Birgit Naujoks meinte, es mache sich eine Willkommenskultur breit. Es gebe viel privat organisierte Hilfe und zahlreiche Bürger hätten sogenannte Willkommensinitiativen gegründet.

http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/regionales/Fluechtlingsrat-Willkommenskultur-entsteht–bce4dd5f-187b-4332-af48-9a9234f2c250-ds

Der Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e.V. ist ein offenes und unabhängiges Netzwerk von Asylarbeitskreisen, Flüchtlingsinitiativen und -räten, Selbstorganisationen und Einzelpersonen. Der Verein engagiert sich für die Rechte von Flüchtlingen und Menschen mit prekärem Aufenthalt und tritt gegen Rassismus ein.

Der Grundpfeiler der Arbeit als Menschenrechtsorganisation hat der Verein in einem Selbstverständnis zum Ausdruck gebracht. Neben unseren handlungsleitenden Prinzipien enthält dieses auch weitergehende Informationen zur Organisation. Das Selbstverständnis ist auch in einer englischen Kurzversion verfügbar.

Kontakt:

Geschäftsstelle Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen e. V.
Wittener Straße 201
44803 Bochum

Bürozeiten: Montag bis Freitag 10-16 Uhr

Telefon: 0234 – 587315 6
Fax: 0234 – 587315 75
E-Mail: info[at]frnrw.de

8. Bochumer Herbstwanderung

Wir feiern das „Jubiläum“ im Zusammenhang mit den Ereignissen an der RUB gemeinsam mit unseren Freunden vom UMQ.
In diesem Jahr steht der Marsch und die Kundgebung ganz im Zeichen von Opel. Studenten, Opelaner und Querenburger sind zu erwarten. Einfach mal MITWACHEN!

Wir wollen gemeinsam mit Euch wandern.
Auf dem Weg wollen wir uns, über den Universitätsstandort, die Wirtschaftsentwicklung, den Stadtumbau und den Naturge- und verbrauch, mit euch austauschen.
In lockeren Gesprächen und mit Hinweisen auf bestimmte Orte und deren Entwicklung.
Unterwegs gibt es künstlerische Interventionen zu der Orts prägenden und dort verankerten Kunst im öffentlichen Raum.
Ausgehend vom Platz des Friedens und der Völkerverständigung im Uni Center über Uniforum, Wohncampus Laerholzblick, Campus Quartier Lennershof, Hochschule Bochum, Ruhr Universität, Gesundheitscampus, Erich Kästner Gesamtschule, Haus Michael, Landesspracheninstitut (LSI), Gropiusweg und Hustadt bis zum Opelwerk.
Die Wanderung endet mit einem informativ-gemütlichen Beisammensein am Qhof an der Höfestraße 71.
Treffpunkt: Sonntag 19. Oktober 2014 um 12.00 Uhr auf dem Platz des Friedens und der Völkerverständigung

Kontakt: umq@quernetz.de 0234 5281140
umq

Wanderkarte:

http://www.gpsies.com/map.do?fileId=tpurjelnyufgcmpp

Linkliste zu den Orten:

Platz des Friedens und der Völkerverständigung:
http://www.bo-alternativ.de/friedensplenum/
http://www.mahnwache-bochum.de/

Uniforum:
http://www.khg-bochum.de/
http://aktuell.ruhr-uni-bochum.de/meldung/2013/10/meld01665.html.de

Wohncampus Laerholzblick:
http://www.diakonie-ruhr.de/senioren/betreutes_wohnen/wohncampus_laerholzblick

Campus Quartier Lennershof:
https://www.bochum.de/C125708500379A31/CurrentBaseLink/W28F9BXY244BOLDDE

Hochschule Bochum
http://www.hochschule-bochum.de/fbe/labor-nachhaltige-entwicklung.html

Ruhr Universität & AKAFÖ
http://www.rub.de/
http://www.akafoe.de/

Gesundheitscampus:
http://www.hs-gesundheit.de/
http://www.gc.nrw.de/

Erich Kästner Gesamtschule:
http://www.eks-bochum.org/

Haus Michael & Wohnheimbar 19vorne:
http://www.hausmichael.de/
https://www.facebook.com/19vorne

Landesspracheninstitut:
http://www.lsi-bochum.de/

Gropiusweg:
http://www.bwag.de/newsreader/grosssanierung-der-gropius-terrassen-in-bochum-63.html

Hustadt:
https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W27NWCU9450BOLDDE

Opel:
http://www.wir-gemeinsam.eu/

Grüne kritisieren Bezirksregierung wegen Verlegung der Flüchtlinge

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen Astrid Platzmann-Scholten hat in einem Schreiben an die Bezirksregierung die Umstände der Verlegung der Flüchtlinge, die bis zum Montag in der Lewackerschule untergebracht waren, kritisiert und Aufklärung verlangt. So wurden die ca. 140 Flüchtlinge bis unmittelbar vorher im Unklaren gelassen, wie es mit ihnen weitergeht. Den vielen freiwilligen Helfern aus der Bürgerschaft blieb es dadurch verwehrt, sich von den Menschen zu verabschieden, die sie betreut haben. „Völlig unverständlich ist mir auch, warum man diese Menschen erst für drei bis vier Tage nach Essen verlegt, um sie dann auf die einzelnen Kommunen zu verteilen, in denen sie für die Dauer Ihres Verfahrens untergebracht werden sollen,“ kommentiert Platzmann.

Nachfolgend das Schreiben an die Bezirksregierung in voller Länge:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

vor knapp vier Wochen kamen ca. 140 Flüchtlinge nach Bochum, in einem Hauruck-Verfahren wurde eine Schule hergerichtet und es fanden sich binnen kürzester Zeit eine große Gruppe Ehrenamtlicher bereit, die Flüchtlinge zu unterstützen. Traumatisierte Menschen, die z.T. nicht wussten, wo und in welcher Lage sich Familienangehörige befanden, die eine Flucht hinter sich hatten, die wir uns alle nicht vorstellen wollen und die bewegt waren von der Frage : „Wie geht es weiter“? Es war in der Tat eine Herkules-Aufgabe für die Stadt, auch – und das wurde in einer Bürgerversammlung deutlich – gegen Ressentiments zu kämpfen. Sehr schnell fand sich eine Gruppe UnterstützerInnen für die
Flüchtlingseinrichtung über Facebook, die sich an den Bedürfnissen der Flüchtlinge orientiert, Hilfe leistete, Kleidung, Spielgeräte, Spielgruppen für die Kinder organisierten, Sprachkurse initiierte usw. In einer Augenblicksaktion wurden nun die Flüchtlinge für drei bis vier Tage nach Essen gebracht, um dann von dort auf die weiteren kommunalen Einrichtungen „verteilt“ zu werden.

Meine Fragen:
1. Warum konnten die Flüchtlinge nicht von Bochum aus verteilt werden?
2. Warum erfolgen diese Aktionen so schnell, ohne Vorankündigungen?
3. Wir wissen alle, wie wichtig die Stimmung in der Bevölkerung ist und die Unterstützung, die vor Ort geleistet wird. Warum geht man so sträflich mit den UnterstützerInnen um. Sie konnten sich nicht einmal von den Flüchtlingen, die sie betreut haben, verabschieden.

Ich bin Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Stadt Bochum und Bürgermeisterin und würde mir eine andere Vorgehensweise wünschen, sowie eine Antwort Ihres Hauses.

In diesem Sinne,
Astrid Platzmann-Scholten“

Zum Artikel auf der Homepage der Bochumer Grünen:
http://gruene-bochum.de/kreisverband/aktuelles/single/article/gruene_kritisieren_bezirksregierung_wegen_verlegung_der_fluechtlinge/

„Save-me“ – Bochum sagt Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen!

Und nicht vergessen… Am 09. März 2011 wurde im Rat der Stadt Bochum die folgende Resolution beschlossen:

SPD-Fraktion
Fraktion Die Grünen im Rat
FDP-Fraktion
Linksfraktion
UWG-Fraktion
Soziale Liste

Gemeinsame Resolution
zur Ratssitzung am 9. März 2011

„Save-me“ – Bochum sagt Ja zur Aufnahme von Flüchtlingen!
Millionen schutzbedürftige Flüchtlinge weltweit befinden sich heute in einer ausweglosen Lage. Die internationale Gemeinschaft ist gefordert, die – selbst meist armen und strukturell überforderten – Ersatzzufluchtländer bei der Aufnahme von Flüchtlingen nicht allein zu lassen. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen UNHCR ist von den Vereinten Nationen beauftragt, dauerhafte Lösungen für Flüchtlinge zu finden. Eine solche Lösung ist unter anderem die dauerhafte Aufnahme von Flüchtlingen in einem aufnahmebereiten Staat („Resettlement“ oder „Neuansiedlung“). Eine ganze Reihe von Staaten betreiben seit Jahrzehnten Neuansiedlungsprogramme auf freiwilliger Basis, vor allem die USA (mit 41.300 Flüchtlingen im Jahr 2006). Auch europäische Staaten wie Schweden, Norwegen, Dänemark, Großbritannien und die Niederlande stellen jährliche Aufnahmekontingente für Flüchtlinge bereit.

Vor dem Hintergrund der Situation der Flüchtlinge auf der Welt hält UNHCR eine Ausweitung der verfügbaren Neuansiedlungskapazitäten für dringend erforderlich und versucht, auch Deutschland zu einem Resettlementprogramm zu bewegen und unterstützt die Aktion „Save-me“. Eine Ausweitung der Neuansiedlungspolitik wird auch von den europäischen Institutionen, namentlich dem Europäischen Rat und dem Europaparlament, ausdrücklich unterstützt. In der Öffentlichkeit wurden 30.000 Neuansiedlungsplätze für Flüchtlinge in Deutschland jährlich gefordert.

Bochum unterstützt die „save me“-Kampagne, die bereits in weiteren deutschen Städten Zustimmung gefunden hat. Damit setzt der Rat der Stadt Bochum ein Zeichen seiner Bereitschaft zur Flüchtlingsaufnahme im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, wie dies bereits seit vielen Jahren in Bochum praktiziert wird, und bringt damit seine Solidarität mit schutzbedürftigen Flüchtlingen, die sich in einer ausweglosen Situation befinden, zum Ausdruck. Bei der Eingliederung der Menschen soll auch wie bisher die gute Zusammenarbeit mit den freien Trägern der Wohlfahrtspflege und anderer Initiativen fortgeführt werden.

Der Rat der Stadt Bochum fordert die Bundesregierung auf, ein kontinuierliches Programm zur Aufnahme von Flüchtlingen (Resettlement) einzurichten, und erklärt seine Bereitschaft, im Rahmen eines Resettlementprogramms der Bundesregierung ein Kontingent von Flüchtlingen dauerhaft aufzunehmen und bestmöglich zu integrieren.

http://www.save-me-kampagne.de/files/dokumente/Staedtekampagnen/2011-03-09%20Resolution%20Bochum.pdf