EuGH am 30.04.2014: Börsenabgabe ist rechtens

Großbritannien wollte die Einführung einer Börsensteuer in mehreren Euro-Ländern verhindern, weil es durch den EU-Ratsbeschluss vom Januar 2013 seine Rechte und Pflichten als nicht-teilnehmender Staat missachtet sieht und daher um die Attraktivität seines Finanzplatzes London fürchtet. Die Luxemburger EuGH-Richter wiesen heute, am 30.04.2014  jedoch die Klage ab und entschieden, dass die gemeinsame Finanztransaktionssteuer rechtens ist. (Az.: C-209/13).

mehr zum Thema u.a. hier:
http://www.deutschlandfunk.de/finanztransaktionssteuer-eugh-boersenabgabe-ist-rechtens.1818.de.html?dram:article_id=284038

Ich würde sagen, dass man diese Entscheidung durchaus als Meilenstein für die EU Steuerpolitik bezeichnen darf. Jetzt gilt es noch das Freihandelsabkommen TTIP zu verhindern.

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Facebook-Beitrag: „Eine Idee zur Weltrettung“

Ein Fundstück, dass ich gerade bei Facebook gemacht habe… sehr schön… 🙂
Andrea Hirche  hat ihren Beitrag geteilt.

alle hätten mehr als genug, wenn geld und güter gerecht verteilt wären.

das gegenteil passiert: der wohlstand kumuliert sich bei denen, die schon mehr als genug haben – die armen werden immer ärmer und abhängiger. alle warten auf den großen knall…

 

man vermutet oft böse absicht hinter diesem system, aber zum teil sind es aber auch mechanismen, die sich verselbständigt haben, die kapitalistische „maschine“ die nicht mehr zu stoppen ist, weil sie von eigenen gesetzmäßigkeiten regiert wird und ihr nichts mehr entgegengesetzt wird, außer unserer langsam kollektiv aufdämmernden erkenntnis, dass dringender handlungsbedarf besteht.

 

es dämmert vielen, auch den begüterten, dass mit der zuspitzung der lage auch ihre lebensgrundlagen in gefahr sind. genaugenommen sind die lebensgrundlagen in allen bereichen in gefahr – ökonomisch, ökologisch, spirituell… es gibt viele menschen, die um geld zu verdienen dinge tun müssen („ihre seele verkaufen“ – oder sie noch nie gespürt haben), die sie eigentlich als falsch erkennen. aber es gilt das einkommen zu sichern, denn essen, wohnung, heizung, kleidung, bildung, kultur, etc. wollen bezahlt werden….

 

möglicherweise wären viele menschen auch mit einem für die grundbedürfnisse ausreichenden, geringen, sicherem einkommen zufrieden, wenn sie als ausgleich mehr zeit für erfüllende, sinnvolle tätigkeiten, kunst, kultur, heilung, gesund und ökologisch produzierte lebensmittel und waren und soziale kontakte hätten. diese idee ist z.t. auch der ansatz des bedingungslosen grundeinkommens.

 

ich glaube aber, die idee des BGE ist zu kurz gedacht, weil ein bedingungsloses grundeinkommen aus vielerlei gründen nicht langfristig und nachhaltig zur verbesserung der verhältnisse beitragen würde.

der markt würde sich drauf einstellen, waren würden teuer werden; viele menschen wären noch nicht „reif“ für diese art des einkommens, zumal die psychischen schäden der medialen gehirnwäsche der letzten jahrzehnte mindestens genau so lange brauchen, um auszuheilen. außerdem stellt es das zinsgeldsystem als solches nicht in frage…

– aber die BGE-bewegung hat bestimmt in den köpfen vieler menschen etwas bewegt!

 

in meinem bewegt sich folgendes:

 

eigentlich haben wir hier und heute alle möglichkeiten damit anzufangen, neue, konstruktive strukturen zu aufzubauen:

 

– immer mehr menschen „wachen auf“, politisch (sehen, was wirklich gespielt wird) und spirituell (ganzheitliches bewusstsein erwacht ; „wir sind eins“)

– intelligente, gebildete, gut vernetzte, informierte menschen mit dem nötigen gemeinsinn und ganzheiltichem bewusstsein

– immer ausgereiftere möglichkeiten in der computer- und netzwerktechnik; soziale netzwerke im internet

– viele vordenker und erfahrungen, was das geldsystem und alternative währungen aber auch politische systeme angeht

– eine globale bewegung, die veränderung will, die verstanden hat, dass es so nicht weitergehen kann…

– relativen wohlstand, der es zulässt, dass unsere sorge und angagement über die sicherung unserer grundbedürfnisse hinausgeht… den gilt es zu sichern und zu teilen!

 

….aber wie dann?

 

wir brauchen neue, wirkungsvolle, umverteilungsstrukturen!

 

diese strukturen könnte man entwickeln, indem man gemeinschaften gründet, die auf der basis eines bestimmten grundeinkommens soziale, okologische, künstlerische oder auch wirtschaftliche projekte realisieren. diese gemeinschaften können sowohl real, als auch virtuell sein. entscheidend ist, dass sie im sinne des gemeinwohls aktiv sind und sich konstruktiv einbrigen.

 

das reicht vom kleinen selbstversorgerbauernhof bis hin zu größeren gemeinschaften, ethische und ökologische (nahrungsmittel)produktion, einem engagierten sozialen leben, kunst, kultur, techische innovationen, freie energie-technologie, weiterentwicklung der projektstrukturen im internet und computerprogramme, friedes-, bewusstseinsarbeit, sozialer arbeit, bildung, gesundheit, heilwissen, ertc. je nach individuellen neigungen und talenten…

 

innerhalb des netzwerkes könnte man eine eigene währung etablieren, damit die menschen dort untereinander nicht auf geld aus dem zinsgeldsystem angewiesen sind… man könnte eine art „second life“(wer kennt noch diese virtuelle plattforml?) – aber mit realer anbindung und mit realen menschen statt mit avataren – aufbauen.

 

je mehr menschen dazu kommen und das netzwerk beleben, desto attraktiver wird es. profile können wie bei facebook eingesehen werden, man kann kleine „läden“ oder „dienstleisungsbüros“ einrichten. die ganze buchhaltung und administration könnte automatisch über das profil erfolgen – so wie es in vielen spielen auch währungen oder bonuspunkte gibt…

 

facebook hat angeblich auch mit einem kleinen programm unter studenten angefangen….

 

das grundeinkommen in euro bzw. „alter“ zinsgeldwährung würde dann solange wie nötig dazu dienen, miete, stom, heizung, etc. zu bezahlen, man kann aber durch die alternative währung imnnerhalb des netzwerkes immer unabhängiger davon werden.

 

ich könnte mir vorstellen, daß man für die weiterentwicklung und umsetzung dieser idee, sogar geldgeber finden könnte, privat wie öffentlich – das „produkt“, nämlich das florierende netzwerk und schaffung von wohlstand, gesundheit, schutz von ökosystemen, sozialwesen, wohlergehen, zufriedenen, glücklichen menschen lässt sich ja sehen und real überprüfen…

 

die revolution rollt heran, das geht alles nicht mehr lange gut, in griechenland plündert die bevölkerung bereits die felder, weil es ums überleben geht.

 

lasst uns alle möglichkeiten, guten ideen und ansätze, die wir hier und jetzt so haben, vorurteilsfrei betrachten, zusammendenken und daraus lösungen entwickeln!

 

 

Hier der Link zum Facebook-Beitrag: https://www.facebook.com/notes/andrea-hirche/eine-idee-zur-weltrettung/490526297658764

Volksabstimmungen, ein „Allheilmittel“?

da hat er nicht ganz Unrecht…

Michael Sanchez Blog

Volksabstimmungen, immer richtig, immer Gut, unfehlbar? (Bildquelle: Wikipedia) Volksabstimmungen, immer richtig, immer Gut, unfehlbar? (Bildquelle: Wikipedia)

Die Meinung vieler Libtertärer oder konsequenter Liberaler zum Thema Volksentscheide ist wohl die das sie grundsätzlich richtig, wichtig und notwendig sind um den Machtmissbrauch einer wie auch immer zu Verantwortung gelangter Führungsgruppe von Menschen nachhaltig zu begrenzen. Zumindest jene die sich als „Ordo-Liberale“ verstehen oder auch Libertäre die anerkennen müssen das ein Staat nun einmal eben momentan vorhanden ist und er wohl auch noch Morgen vorhanden ist und man sich mit ihm eben irgendwie arrangieren muss.

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Neues aus der Anstalt – Wunderbarer Appell von Konstantin Wecker (29.04.2014)

Das ist doch mal ’ne Ansage…

Die komplette Sendung vom 29.04.2014 gibt es übrigens hier: https://www.youtube.com/watch?v=5UnwIZaKjfo

Der Sendung vorausgegangen war eine Ansprache von Prince Chaos II auf der Montagsmahnwache in Berlin am 28.04.2014, die ein deutliches Signal für ein „neues Friedensbündnis“ gesetzt haben dürfte: https://www.youtube.com/watch?v=_jqf4l8-ly4

Denk selbst! – Geh zu den Montagsdemos!

Man sollte sich auf jeden Fall sein eigenes Bild machen…

Pirat Thomas Matzka

Die Partei hat immer Recht? Mitnichten. Voller Ärger durfte ich neulich einen Blogartikel auf der Seite meiner Partei, der Piratenpartei Deutschlands, lesen. Entgegen dem Schlagwort „Denk selbst!“, mit dem die Piratenpartei die Bürger dazu auffordert, selbst Verantwortung zu übernehmen und sich nicht mehr von Regierungen, Medien und Konzernen beeinflussen zu lassen, wird in diesem Blogartikel dazu aufgefordert, nicht zu den Montagsdemos zu gehen. Der Artikel trägt den wunderschönen Namen „Friedensbewegung 2.0: Lasst uns auf die Straße gehen – aber nicht dort!

Unter der haarsträubenden Behauptung, dass diese Veranstaltungen sehr rechtspopulistisch seien, wird dazu aufgefordert, diese nicht zu besuchen. Es wird behauptet, dass dort Antiamerikanismus und eine Ablehnung des „so genannten Zinssystems“ gepredigt werde.

Ich habe diese Demo gestern mit einem weiteren Mitpiraten extra besucht, um mir selbst ein Bild von der Sache zu machen. Ich denke selbst und hole mir die Argumente dort, wo ich sie am ehesten…

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Mahnwachen in Deutschland: Berliner Polizei musste erstmals Straßen sperren

Mahnwachen in Deutschland: Berliner Polizei musste erstmals Straßen sperren

Am Montagabend kam es in zahlreichen deutschen Städten erneut zu Mahnwachen für den Frieden in der Ukraine und gegen die US-Notenbank. Mittlerweile ist die Gruppe der teilnehmenden Orte auf über 30 angewachsen. In Berlin war der Zulauf so groß, dass die Polizei die Straße des 17. Juni absperren musste.

mehr: http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2014/04/501279/mahnwachen-in-deutschland-berliner-polizei-musste-erstmals-strassen-sperren/

One Day On Earth- Interview mit Jannis über seine Stadt Bochum

Im Rahmen des One Day On Earth – Projektes am 26.04.2014 führte Jirka Otte auf der Veranstaltung Bochum dreht am Rad (BORAD) ein Gespräch mit Jannis Mehring über seine Heimatstadt Bochum.

Mehr zum weltweiten One Day On Earth – Projekt:

auf dieser Seite: wemgehoertdiewelt.wordpress.com/2014/04/2…r-future/

sowie unter der Homepage: www.onedayonearth.org

und zur Kampagne Your Day. Your City. Your Future.

www.yourdayyourcity.org

Mehr zur Kampagne in Bochum bald auf www.quernetz.de

Video – One Day On Earth: Interview mit Jannis über seine Stadt Bochum

Im Rahmen des One Day On Earth – Projektes am 26.04.2014 führte Jirka Otte auf der Veranstaltung Bochum dreht am Rad (BORAD) ein Gespräch mit Jannis Mehring über seine Heimatstadt Bochum.

Mehr zum weltweiten One Day On Earth – Projekt:

auf dieser Seite: https://wemgehoertdiewelt.wordpress.com/2014/04/26/your-day-your-city-your-future/

und unter der Homepage: http://www.onedayonearth.org

und zur Kampagne Your Day. Your City. Your Future.

http://www.yourdayyourcity.org